Kollektivvertragsverhandlungen für 450.000 Handelsangestellte gehen in die heiße Phase

Erstmals konstruktive Gesprächsbasis mit den Vertretern der Gewerkschaft

Wien (OTS) - Die heutigen Kollektivvertragsverhandlungen für rund 450.000 Handelsangestellte sind konstruktiv verlaufen. Handelsobmann Peter Buchmüller, Chefverhandler auf Arbeitgeberseite, ist optimistisch: „Die Gespräche mit den Vertreterinnen und Vertretern der Gewerkschaft sind heute erstmals seit dem Start der heurigen Verhandlungen in einem guten und konstruktiven Klima abgelaufen."

Die Arbeitgeberseite hat ihr Angebot zur Erhöhung der Kollektivvertragsgehälter von 1,9 Prozent auf 2 Prozent erhöht. Es liegt damit ein solides Angebot auf dem Tisch. Neben der prozentuellen Erhöhung der Gehälter der Angestellten beinhaltet das Paket eine attraktive Erhöhung der Lehrlingsentschädigungen. Diese werden im Durchschnitt um 7,33 Prozent angehoben und betragen im 1. Lehrjahr 700 Euro, im 2. Lehrjahr 900 Euro und im 3. Lehrjahr 1.150 Euro.

Trotz des guten Gesprächsverlaufes liegen die Vorstellungen der Sozialpartner im österreichischen Handel noch weit auseinander. Ein Abschluss erfordert weitere intensive Verhandlungen. Deren Fortsetzung ist für den 21. November 2019 angesetzt. (PWK542/JHR)

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