Regierungsverhandlungen: Bildung als Kernthema

Bildung wurde im vergangenen Wahlkampf von den Parteien kaum behandelt.

Wien (OTS) - Die Schülerunion fordert von der Politik die anstehenden Verhandlungen zu nutzen und Bildung zum Kernthema zu machen.

In den vergangenen Jahren hat sich doch einiges in unserem Bildungssystem verbessert, dennoch sind diese Veränderungen noch nicht ausreichend. Während in der Wirtschaft schon von der Industrie 4.0 gesprochen wird, sind die österreichischen Klassenzimmer immer noch mit Overhead-Projektoren ausgestattet. Dies ist ein Zustand, den die Schülerunion in diesem Zusammenhang nicht mehr akzeptieren kann. Hierbei muss sich einiges ändern, denn in Österreichs Schulen wird die Zukunft dieses Landes ausgebildet. Die Regierungsverhandlungen bieten der Politik eine zweite Chance, welche diese nutzen kann, um Bildung in den Mittelpunkt zu stellen.

Bundesschulsprecherin Jennifer Uzodike nimmt deutlich Stellung: “Uns, als Bundesschülervertretung, ist es wichtig, dass die Anliegen der Schülerinnen und Schüler endlich Gehör finden. Wir sehen die Regierungsverhandlungen als Chance, das Thema Bildung stark zu positionieren und unsere Forderungen einzubringen. Mit unserem Bildungskonzept haben wir gemeinsam mit der österreichischen Schülerschaft sechs starke und konkrete Themenbereiche sowie Forderung ausgearbeitet. Die Verhandlungspartner sind nun am Zug und können Bildung zu einem zentralen Thema machen. Denn ein Regierungsprogramm, welches die Forderungen des Bildungskonzepts nicht beinhaltet, ist ein Programm, das die Schülerschaft ignoriert.”

“Damit unser Bildungssystem die beste Zukunft für Österreichs Schülerinnen und Schüler garantieren kann, muss sich noch viel bewegen. Bildung soll und muss einen Stellenwert in unserer Gesellschaft einnehmen, denn nachhaltigen Fortschritt erreichen wir nur über eine fundierte und starke Bildung”, sagt Bundesobmann Sebastian Stark. Außerdem richtet er einen Appell an die zukünftige Regierung: “Wir haben mit dem Plan B(ildung) unsere Visionen nach außen getragen und gezeigt, dass Schülerinnen und Schüler durch Eigeninitiative und mit eigenen einfachen Projekten in Schulen in ganz Österreich Großes bewirken können. Nun sind die verhandelnden Parteien am Zug. Wir erwarten, dass das Thema Bildung in den Gesprächen fokussiert wird.”

Die Schülerunion ist mit über 30.000 Mitgliedern die größte Schülerorganisation Österreichs, in der sich die Mitglieder ehrenamtlich engagieren. Durch ihr vielfältiges Serviceangebot, wie zum Beispiel dem Schulrechtsnotruf und diversen Weiterbildungen, gilt sie als wichtige Anlaufstelle für Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus bringt sie ihre Forderungen in der Bundesschülervertretung ein, in der sie im Schuljahr 2019/20 25 von 29 Mandaten stellt.

Rückfragen & Kontakt:

Daniel Thomas Bayer
Pressesprecher Schülerunion
daniel.bayer@schuelerunion.at
+43 664 348 85 57

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OSU0001