Budgetausschuss – SPÖ kritisiert „Herzlosigkeit“ von ÖVP, Grünen und FPÖ beim Thema Kinderarmut

"Jedes armutsgefährdete Kind in diesem Land ist eines zu viel"

Wien (OTS/SK) - Die SPÖ-Abgeordneten Gabriele Heinisch-Hosek und Sonja Hammerschmid verstehen es überhaupt nicht, „dass die ÖVP, die Grünen und die FPÖ wenige Wochen vor Weihnachten den SPÖ-Antrag für ein Sofortmaßnahmenpaket gegen Kinderarmut so herzlos auf die lange Bank schieben.“ SPÖ-Frauensprecherin Gabriele Heinisch-Hosek sagt: „300.000 Kinder in Österreich sind armutsgefährdet, das ist fast jedes fünfte Kind. In einem reichen Land wie dem unseren darf das einfach nicht sein.“ Enttäuschend ist für die SPÖ-Abgeordnete, dass auch die Grünen dem SPÖ-Antrag nicht zugestimmt haben, zumal sie den Kampf gegen Kinderarmut in den letzten Wochen als wichtigstes Thema vor sich hertragen. „Ist den Grünen nicht jedes Kind gleich viel wert? Jedes armutsgefährdete Kind in diesem Land ist eines zu viel. Armut raubt Lebenschancen. Armutsgefährdete Kinder sind die chronisch Kranken von morgen, oft mit schlechter Ausbildung und oft ohne Job“, so Hammerschmid. ****

Das SPÖ-Paket gegen Kinderarmut sieht unter anderem vor, dass die Bildungschancen von Kindern verbessert werden (ganztägige Kinderbetreuung, Ganztagsschulen, Schulstartgeld verdoppeln, 5.000 LehrerInnen mehr), dass das Angebot für Gesundheitsleistungen für Kinder verbessert wird (Therapieangebote), dass der Familienbonus auch für die ausbezahlt wird, die von ÖVP-FPÖ ausgeschlossen wurden - nämlich für Kinder in ärmeren Familien - und dass es endlich die Unterhaltsgarantie ohne Wartezeit als staatliche Vorschussleistung gibt. (Schluss) wf

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Parlamentsklub
01/40110-3570
klub@spoe.at
https://klub.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0007