FPÖ-Hafenecker ad Oskar Deutsch: „Gesprächsverweigerung ist keine Lösung“

„Der Vorwurf, dass FPÖ antisemitisch sei, ist auf das Schärfste zurückzuweisen“

Wien (OTS) - „Nach dem ungeheuerlich schrecklichen Genozid gegen Juden in der Zeit des Nationalsozialismus verdient die jüdische Gemeinschaft unseren vermehrten und besonderen Schutz. Das Gedenken an diese Epoche mit ihren Vorboten aus einer radikalen Zeit ist hier ebenso wichtig wie das offene Gespräch. Die Freiheitliche Partei ist sich dieser Verantwortung seit jeher bewusst und bringt sich laufend in einen Dialog mit Vertretern der jüdischen Gemeinde und Israel ein. Leider schlägt Herr Deutsch diesen Weg des freien und höflichen Diskurses mit uns nicht ein – das können wir leider nicht ändern“, reagierte heute der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker, MA auf den Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde Oskar Deutsch in der „Pressestunde“ und bemerkte, dass eine nahezu „kindische“ Gesprächsverweigerung keine Lösung sei.

„Der Schutz von Minderheiten, seien es Roma und Sinti, Slowenen, Kroaten oder eben auch Juden ist eine Hoheitsaufgabe unseres Staates und die Freiheitliche Partei wird ihren Beitrag dazu auch weiterhin leisten“, so Hafenecker, der abermals betonte, dass Antisemitismus in unserer Gesellschaft keinen Platz hat und weiter: „Ich weise die Aussage des Herrn Deutsch auf das Schärfste zurück, dass die FPÖ und damit auch ihre Wähler antisemitisch gesinnt sind“.

„Festzustellen ist, dass der Import von Islamisten die Hauptlast für judenfeindliche Vorfälle trägt. Einer Studie der Parlamentsdirektion über Antisemitismus, die im März 2018 präsentiert und welche erstmals um den Komplex des ‚zugewanderten‘ Antisemitismus ergänzt wurde, ist zu entnehmen, dass Türkisch und Arabisch sprechenden Teilnehmer der Umfrage antisemitischen Aussagen fast durchwegs wesentlich stärker zustimmten als die österreichische Gesamtbevölkerung. 76 Prozent der Arabisch und 51 Prozent der Türkisch sprechenden Befragten, stimmten laut dieser Studie zu, dass es im Nahen Osten ohne Israel Frieden gäbe“, erklärte Hafenecker.

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