Novemberpogrome – Rendi-Wagner und Deutsch: Antisemitismus darf in unserer Gesellschaft keinen Platz haben!

SPÖ gedenkt Novemberpogromen vor 81 Jahren

Wien (OTS/SK) - Vor 81 Jahren begann mit den Novemberpogromen die systematische Verfolgung der Juden in Deutschland und Österreich, die kurz darauf im Holocaust mündete. „Der 9. November markiert damit den Beginn des dunkelsten Kapitels unserer jüngeren Geschichte. Derartige Gewaltexzesse gegen Mitbürgerinnen und Mitbürger dürfen sich niemals wiederholen. Das Gedenken an die schrecklichen Ereignisse rund um den 9. November 1938 ist ein bleibender Auftrag, dass Antisemitismus mit allen Mitteln bekämpft werden muss. Antisemitismus darf in unserer Gesellschaft keinen Platz haben!“, mahnen SPÖ-Bundesparteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner und SPÖ-Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Am 9. November 1938 brannten im gesamten sogenannten „Deutschen Reich“ Synagogen, Schaufenster wurden zertrümmert, jüdische Geschäfte und Wohnungen geplündert. Tausende Juden wurden verhaftet, deportiert und ermordet. „Niemals wieder darf etwas Vergleichbares geschehen. Niemals vergessen, das ist unsere Verantwortung!“, betont Rendi-Wagner. „Die damaligen Gräueltaten müssen in Erinnerung und damit im Bewusstsein unserer Gesellschaft behalten werden. Bleiben wir wachsam“, fordert Deutsch, der an sämtliche Berichte der vergangenen Jahre über das Ansteigen antisemitischer und rassistischer Vorfälle erinnert.

Gegen Antisemitismus, Rassismus und rechte Hetze müsse immer entschieden vorgegangen werden, so Rendi-Wagner und Deutsch: „So etwas dürfen wir als Gesellschaft nicht akzeptieren. Denn wie schnell ein Klima des Hasses in Gewalt münden kann, haben die Gräueltaten vor 81 Jahren gezeigt. Umso wichtiger ist es, die Lehren für das Heute zu ziehen: gegen jegliche Form von Antisemitismus, Rassismus, Gewalt und gegen demokratiefeindliche Tendenzen einzutreten und mit aller Kraft dagegen anzukämpfen. Hier darf es kein Dulden, kein Wegsehen und kein Weghören geben. Wir müssen unsere demokratischen Grundwerte, Humanität und Respekt täglich verteidigen.“ (Schluss) bj/ls

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