Brückenlager an der Reichsbrücke werden getauscht

Die Brückenlager am Pfeiler 9 werden getauscht

Wien (OTS) - Die am 8. November 1980 eröffnete neue Reichsbrücke ist heute eine der wichtigsten Donauquerungen in Wien und verbindet den zweiten Bezirk (Leopoldstadt) mit dem 22. Bezirk (Donaustadt). Sie dient als Doppelstockbrücke in zwei Ebenen dem Auto- und dem U-Bahn-, Fahrrad- und FußgängerInnenverkehr.

Die zuständige Vizebürgermeisterin Birgit Hebein hat sich vor Ort über die Arbeiten informiert. “Damit unsere Brücken sicher sind, müssen immer wieder Arbeiten vorgenommen werden. Wenn man über die Brücke fährt, sieht man das nicht”, so Hebein: “Man muss sich vorstellen, dass hier die Reichsbrücke mit all ihrer Geschichte um ein paar Millimeter angehoben wird, damit wir die Brückenlager austauschen können. Das ist eine technische Herausforderung. Danke an alle MitarbeiterInnen, die hier im Einsatz sind. Sie machen unsere Stadt sicher und lebenswert. Es ist immer wieder fein mitzuerleben, was in unserer Stadt ausmacht.”

Nach dem Lagertausch an Pfeiler 7 (Pfeiler in der Neuen Donau) und Pfeiler 10 (Pfeiler am Hubertusdamm) im Herbst 2016 werden nun weitere Brückenlager ausgetauscht.

“Die 829 Brücken, die in der Verwaltung der Stadt Wien – Brückenbau und Grundbau liegen, werden regelmäßig von unseren Fachleuten überprüft und gewartet. Durch ein umsichtiges Prüfprogramm und die daraus resultierenden Erneuerungsarbeiten wird auch weiterhin für die Verfügbarkeit von wichtigen Verkehrsrelation gesorgt”, so Hermann Papouschek, Abteilungsleiter der Stadt Wien – Brückenbau und Grundbau.

Der Lagertausch an Pfeiler 9 (Pfeiler am U-Bahn-Ausgang Hubertusdamm) betrifft 8 Topflager und wird voraussichtlich bis Mitte Dezember 2019 dauern. Die bestehenden Topflager werden durch neue Kalottenlager - die jeweils ein Gewicht von 640 Kg haben - ersetzt. Der Lagertausch findet ohne Beeinträchtigung des öffentlichen und motorisierten Individualverkehrs statt. Im Bereich des Ausganges der U 1 - Donauinsel “Am Hubertusdamm” ist eine Ausweichroute für U-BahnnutzerInnen ausgeschildert.

Mittels hydraulischer Pressen (und einem Druck von 700 Bar) wird das Tragwerk der Reichsbrücke um 10mm angehoben. Jede der 28 Pressen muss dabei ca. 500 Tonnen heben, um die Arbeiten zu ermöglichen. Dadurch werden die Brückenlager entlastet und die bestehenden Lager können herausgeschnitten werden.

“Um die Sicherheit der Wiener Brücken auch in Zukunft gewährleisten zu können, unternimmt die Stadt Wien große Anstrengungen. Im Zuge des Brückeninvestitionsprogrammes werden in den nächsten Jahren viele Brücken fit für die Anforderungen des 21. Jahrhunderts gemacht”, so Vizebürgermeisterin Birgit Hebein.

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