NEOS Wien: Genug gewartet – 120 Kassenstellen für Kinderärzt_innen in Wien

120 Kassenstellen für Kinderärzt_innen und 5 Kinder- und Jugendgesundheitszentren für Wien

Wien (OTS) - „Überfüllte Spitalsambulanzen, ewig lange Wartezeiten, fehlende Therapieplätze, Versorgungsengpässe – leider eine Realität in Wiens Gesundheitssystem. Wer es dabei besonders schwer hat und sehr darunter leiden muss, sind die Jüngsten. Unter dem Motto ‚Genug gewartet‘ setzen wir einen Schwerpunkt auf die so wichtige Gesundheitsversorgung der Kinder und Jugendlichen in Wien. Ihre Gesundheit muss oberste Priorität haben. Auf www.gesundekinder.wien können alle Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Unterschrift unser Vorhaben unterstützen, denn gemeinsam machen wir uns für gesunde Kinder in Wien stark!“, so NEOS Wien Klubobmann Christoph Wiederkehr.

Drankommen statt warten: 120 Kassenstellen für Kinderärzt_innen
„Alle Kinder sollen endlich genau die Gesundheitsversorgung bekommen, die sie brauchen! Mit der aktuellen Situation kann das leider nicht gewährleistet werden, weil es zu wenige Ärzt_innen für die Versorgung der Kinder und Jugendlichen gibt, und das wiederum bedeutet lange Wartezeiten in den Spitälern und Arztpraxen. Wenn aktuell im Durchschnitt in Wien über 4.100 Kinder auf einen Kassenarzt bzw. eine Kassenärztin kommen, dann muss man hier wirklich von einer massiven Unterversorgung sprechen“, stellt Wiederkehr fest.

NEOS Wien fordert deshalb, dass die Stadt künftig Gelder umschichten und mit der Krankenkasse gemeinsam die Anzahl der Kassenstellen für Kinderärzt_innen in Wien auf mind. 120 aufstocken soll. „Wir müssen hier langfristig denken: Mehr Investitionen in die Kinder- und Jugendgesundheit ersparen dem Gesundheitssystem auf lange Sicht auch enorme Kosten“, so Christoph Wiederkehr.

Hingehen statt suchen: 5 neue Kinder- und Jugendgesundheitszentren
Keine lange Suche mehr, kein Laufen von A nach B. Eine direkte Anlaufstelle für die Anliegen und Probleme sollen 5 neue Zentren für Kinder- und Jugendgesundheit in Wien bieten. In diesem Modell arbeiten Fachärzt_innen für Kinder- und Jugendheilkunde im Team mit anderen Gesundheitsberufen wie Kinderpsycholog_innen, Physiotherapeut_innen, Diätolog_innen, Logopäd_innen und Sozialarbeiter_innen an einem Ort.

„Mit diesen Teams können die Kinder und Jugendlichen umfassend betreut werden. Durch die Bündelung der unterschiedlichen Berufe und Leistungen in einem Haus, soll künftig auch der Gang in die Spitalsambulanzen in vielen Fällen nicht mehr notwendig sein. So können nicht nur die Wartezeiten verkürzt, sondern auch das medizinische Personal in den Spitälern entlastet werden. Die langen Öffnungszeiten sorgen außerdem dafür, dass Eltern ihre Kinder auch außerhalb der Arbeitszeiten bzw. am Wochenende versorgen lassen können. Wir hätten damit also eine Rundum-Versorgung an einer zentralen Anlaufstelle, kürzere Wartezeiten, entlastetes Personal und die Möglichkeit mehr in Richtung Prävention zu arbeiten“, erklärt NEOS Wien Gesundheitssprecher Stefan Gara.

Die neuen Zentren sollen im Idealfall in der Nähe von Schulen oder Bildungsgrätzln entstehen. Dadurch wäre die ortsnahe schnelle Versorgung möglich, die Gesundheitskompetenz der Kinder könnte gestärkt werden und auch die kontinuierliche Betreuung – im Idealfall bis zum 18. Lebensjahr – würde sich deutlich vereinfachen.

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