Mit Pauken, Posaunen & Pomp: „kulturMontag Spezial – 50 Jahre RSO“ am 4. November in ORF 2

Außerdem: Neue Ausgabe von „lesArt“ anlässlich der BuchWien mit Gustav Ernst und Nell Zink

Wien (OTS) - Happy Birthday RSO Wien! 50 Jahre und kein bisschen leise – fulminant startet das ORF Radio-Symphonieorchester Wien in seine Jubiläumssaison und das mit seiner ersten Chefdirigentin, Marin Alsop. Aus diesem Anlass lädt ein „kulturMontag Spezial“ am 4. November 2019 um 22.30 Uhr in ORF 2 in den legendären Großen Sendesaal im ORF RadioKulturhaus. Zu Gast bei Martin Traxl sind Chefdirigentin Marin Alsop, Intendant Christoph Becher, der Komponist HK Gruber und Konzertmeisterin Kristina Suklar samt dem 75-köpfigen Orchester, das für das musikalische Programm bei der Geburtstagssendung sorgt – u. a. mit Beethovens „Ode an die Freude“ gemeinsam mit dem Kinderchor des interkulturellen Vereins „Superar“. Seit der Gründung im Jahr 1969 spielte das RSO Wien 1.850 verschiedene Konzertprogramme, tourte durch 28 Länder dieser Welt und bestritt 257 Uraufführungen, darunter 168 Werke allein von österreichischen Komponistinnen und Komponisten von A wie Peter Ablinger, C wie Friedrich Cerha bis Z wie Otto M. Zykan, unter der Leitung von bis dato sieben Chefdirigenten. In der Geburtstagssaison war die Zeit reif für die erste Frau an der Spitze: Für die US-Amerikanerin Marin Alsop ist damit ein lang gehegter Traum in Erfüllung gegangen, sieht sie doch das renommierte Orchester als besonders neugierig, flexibel und vielseitig. Bereits am Sonntag, dem 3. November, zeigt ORF 2 aus diesem Anlass in der „matinee“ um 9.05 Uhr die Filmporträt-Premiere „Die Dirigentin Marin Alsop – Botschafterin der Musik“. Nach dem „kulturMontag Spezial“ steht dann um 23.30 Uhr eine neue Ausgabe des Literaturtalks „lesArt“, passend zur BuchWien vom 6. bis 10. November, auf dem Programm von ORF 2.

„lesArt“ (23.25 Uhr): Christian Ankowitsch begrüßt Gustav Ernst und Nell Zink

Anlässlich der BuchWien sind bei Christian Ankowitsch der österreichische Autor Gustav Ernst und die amerikanisch-deutsche Autorin Nell Zink zu Gast. Gemeinsam ist den beiden, bei aller Unterschiedlichkeit, ein ausgeprägtes politisches Bewusstsein, das in ihrer Literatur in Form eines entschiedenen nicht-sentimentalen Blicks auf die Verhältnisse zum Ausdruck kommt. Gustav Ernst ist aus der österreichischen Gegenwartsliteratur nicht wegzudenken: Als Schriftsteller, Dramatiker, Drehbuchautor und Herausgeber der Literaturzeitschrift kolik lebt er in Wien. Gemeinsam mit seiner Frau, der Literaturkritikerin und Übersetzerin Karin Fleischanderl, gründete er 2005 die Leondinger Akademie für Literatur, das Buch „Romane schreiben“, das kürzlich erschienen ist, hat Gustav Ernst ebenfalls gemeinsam mit seiner Frau verfasst. Die im ländlichen Virginia aufgewachsene Autorin Nell Zink lebt seit einigen Jahren südlich von Berlin. Mit dem Roman „Der Mauerläufer“ gelang ihr der Durchbruch. Mit ihrem jüngsten, auf Deutsch vorliegenden Buch „Virginia“ legt sie eine Gesellschaftssatire vor, mit der sie abermals beweist, dass sie eine herausragende Begabung zu finsterem Humor hat. In den USA ist inzwischen mit „Doxology“ ein weiterer Roman von ihr erschienen. Darüber hinaus gibt es wieder Buchtipps von Katja Gasser.

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