WK Wien: Betriebliche Ersthelfer machen Wiener Einkaufsstraßen sicher

WKW-Trefelik betont die Wichtigkeit der Erstversorgung auf Shoppingmeilen - Wiener Unternehmer als Helfer in der Not

Wien (OTS) - Ein falscher Schritt reicht manchmal aus, um mit dem Fuß umzuknicken. Oder plötzlich wird einem schwindelig, alles dreht sich und dann wird es schwarz – der Kreislauf bricht zusammen. Wenn es auf einer der vielen Wiener Einkaufsstraßen oder Märkte zu einem Unfall oder einem medizinisch relevanten Notfall kommt, ist der engagierte Einsatz der Beteiligten vor Ort gefragt.

„Wer selbst schon einmal in einer Notfallsituation war, weiß gut ausgebildete Ersthelfer zu schätzen,“ so Rainer Trefelik, Obmann der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien. „Auf den hochfrequentierten Einkaufsstraßen und Märkten unserer Bundeshauptstadt ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der in Not geratenen Person schnell Hilfe geleistet werden kann,“ so der Spartenobmann. Viele Wiener Kaufleute lassen sich ausbilden, um zum einen als Arbeitgeber für sichere und gesunde Arbeitsplätze zu sorgen und zum anderen, um in einem medizinischen Ernstfall gewappnet zu sein.

Nicht zuletzt ist auch eine gesetzliche Regelung Grund dafür, dass in jeder Betriebsstätte (und auf jeder Baustelle) geschulte Ersthelfer anwesend sein müssen. Während den Öffnungszeiten bedeutet das, dass ab zwei Mitarbeitern mindestens ein ausgebildeter Ersthelfer und ab 19 Mitarbeitern mindestens zwei vor Ort sein sollten. Auch ein Verbandskasten muss griffbereit sein.

Schnell reagieren im Notfall

Acht bis zwölf Minuten braucht die Wiener Berufsrettung durchschnittlich, um nach einem Notruf am Ort des Geschehens anzutreffen. Nina Strasser, Inhaberin des Bauernladens und Marktcafés Landkind am Schwendermarkt im 15. Bezirk absolviert als betriebliche Ersthelferin einen Grundkurs im Haus der Wiener Wirtschaft und weiß: „In Notfallsituationen ist es generell wichtig Ruhe zu bewahren, einen Notruf abzusetzen und mit den Maßnahmen zur medizinischen Versorgung zu beginnen.“ Immer wieder gäbe es Situationen, in denen sie ihr Wissen anwenden könne. „Was Schlimmes ist gottseidank noch nicht passiert, aber auch bei kleineren Verletzungen wie Schnittwunden, ist gut zu wissen, was zu tun ist,“ so die Unternehmerin.

Allgemein gilt: Das Einzige was man im Notfall falsch machen kann, ist nichts zu tun. Denn die frühe Anwendung richtiger Rettungsmaßnahmen ist für den weiteren Heilungsverlauf des Verunfallten entscheidend oder sogar lebensrettend. „Beruhigend zu wissen, dass unsere Wiener Einkaufsgrätzel flächendeckend mit Ersthelfern versorgt sind und schnell Hilfe geleistet werden kann, bis die Rettung da ist,“ so Rainer Trefelik abschließend. Denn eines ist ganz klar: Je mehr Personen eine fundierte Ausbildung in Erster Hilfe haben, desto sicherer wird unsere Gesellschaft.

Die Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien bietet ihren Mitgliedern in regelmäßigen Abständen kostenlose Erste-Hilfe-Kurse zur Ausbildung und Auffrischung an.

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