Die Sorgen einer Näherin in Kambodscha - ein Dokumentarfilm der Mekong Future Initiative

Brüssel und Phnom Penh, Kambodscha (ots/PRNewswire) - Seit der Bekanntgabe der Europäischen Kommission, Kambodscha möglicherweise den Handelsstatus "Everything but Arms" (EBA) zu entziehen, haben rund 800.000 Näherinnen und Näher Existenzängste.

Erwägungen der Europäischen Kommission Kambodscha das Handelsabkommen "Everything But Arms" (EBA) zu entziehen sorgen in der einfachen Bevölkerung für existentielle Ängste

In einem kurzen, dokumentarischen Film ermöglicht der gemeinnützige Think-Tank Mekong Future Initiative Einblick in den Lebens- und Arbeitsalltag einer Näherin, sowie die Ängste über ihre Zukunft, über die im Europäischen Parlament entschieden wird.

Die Auswirkungen einer EBA-Aufhebung würde vor allem die einfache Bevölkerung treffen, da diese zu einem Großteil im Textilsektor tätig ist. Dieser wäre besonders betroffen, sollte die EU den EBA-Status widerrufen. Eine Näherin unterhält mit ihrem Gehalt bis zu vier Familienmitglieder - es wären also weit mehr als die 800.000 Textilarbeiter betroffen. Kambodscha hat sich in den letzten 25 Jahren seit Ende des Bürgerkrieges schnell positiv entwickelt, auch mit Unterstützung der EU. Die Sorge der Wirtschaft und der Bevölkerung ist es nun, dass dieser Fortschritt durch einen EBA-Entzug zunichte gemacht wird.

EBA hat es Kambodscha bisher ermöglicht, Produkte (außer Waffen) tariffrei zu exportieren. Dass keine Zölle und Einfuhrkontingente anfallen, machte den Import von Textilien, Schuhen und Fahrrädern aus dem südostasiatischen Land besonders attraktiv für europäische Staaten.

Aufgrund festgestellter Missachtungen im Bereich Menschen- und Arbeitsrechte hat die EU davor gewarnt, dass sie Kambodscha diesen Status widerrufen werde, sofern sich die Umstände im Land nicht ändern werden.

Über die Mekong Future Initiative (MFI)

Die Mekong Future Initiative ist eine gemeinnützige Organisation, ein Kollektiv von Unternehmern, Geschäftsleuten und Investoren. Ziel der NGO ist es, Handel, Investitionen und Unternehmertum zu fördern, um den Bürgern der Mekong-Region bessere Lebensstandards zu ermöglichen und Perspektiven zu bieten.

MFI wurde 2019 ins Leben gerufen, um das Wirtschaftswachstum der Region durch Entwicklungsinitiativen zu fördern und vor allem die Jugend durch verbesserte Bildungs- und Arbeitsmöglichkeiten zu unterstützen und gemeinsam mit ihnen der Mekong-Region zu einer stabilen Zukunft zu verhelfen.

Gründer der Initiative ist Rithy Sear, ein kambodschanischer Unternehmer, der während des unterdrückenden Regimes der Roten Khmer und später als Flüchtling im Kambodschanisch-Vietnamesischen Krieg aufwuchs. Er arbeitete für die UN, bevor er nach Kambodscha zurückkehrte um sein Land wieder mit aufzubauen.

Video - https://www.youtube.com/watch?v=jPthS7-SMbQ

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