Zukunftsthemen Bildung und Forschung kommen nicht in den Bezeichnungen der EU-Kommissionen vor

Wien (OTS) - Die gewählte Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen gab vor zwei Wochen ihr neues Programm und die Kandidaten/innen für die neuen EU-Kommissare bekannt. Für die Österreichische Forschungsgemeinschaft (ÖFG) ist es unverständlich, dass die Bereiche "Bildung und Forschung" in den Bezeichnungen der neuen Kommissionen nicht mehr vertreten sind. Sie fallen unter den Titel "Innovation und Jugend". Auch wenn durchaus beträchtliche Geldmittel für Bildung und Forschung gewidmet sind, hält es die ÖFG für ein fatales Zeichen, dass diese zentralen Zukunftsthemen nicht auch in den Bezeichnungen sichtbar sind. Sie sieht auch die Gefahr, dass Bildung und Forschung nur mehr unter dem Label einer auf die Wirtschaft ausgerichteten Innovation gesehen werden. Die ÖFG – und insbesondere ihr wissenschaftlicher Beirat – schließen sich daher der Initiative renommierter europäischer Wissenschaftler/innen an, die in einer Petition die Umbenennung des Titels in "Bildung, Forschung, Innovation und Jugend” fordern (https://indico.uis.no/event/5/). Die Vorsitzende des Beirats, Christiane Spiel, würde sich wünschen, dass auch viele österreichische Bürgerinnen und Bürger, mit Blick auf die Bedeutung von Bildung und Forschung für die künftige Entwicklung von Österreich und Europa, diese Petition unterzeichnen.

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