Nationalfonds am Nationalfeiertag im Palais Epstein

Wien (OTS) - Der Nationalfeiertag bietet auch dieses Jahr wieder die Gelegenheit, bei einem Besuch in den prächtigen Räumen des Palais Epstein den Nationalfonds, den Entschädigungsfonds sowie den Friedhofsfonds und deren vielfältigen Tätigkeitsbereiche kennenzulernen.

Seit über 24 Jahren gibt es den beim Nationalrat eingerichteten Nationalfonds: Was 1995 mit der umfassenden Anerkennung der Opfer des Nationalsozialismus begann, hat weitere Aufgaben mit sich gebracht, die Wissen und Bewusstsein um den Nationalsozialismus in Österreich vertieft und in manchem auch gewandelt haben.

Im Zentrum stehen heuer insbesondere die Restitutions- und Entschädigungsmaßnahmen, die seit 2001 im Rahmen des Allgemeinen Entschädigungsfonds umgesetzt wurden. Historisch spannende Informationen, Daten und Fakten sowie ein Akt mit Dokumenten zum Durchblättern machen nachvollziehbar, welche Lücken es trotz früherer Maßnahmen in diesem Bereich auch Jahrzehnte nach dem Ende des Nationalsozialismus noch gegeben hat und warum der Entschädigungsfonds so wichtig war.

Die Präsentation in der Bel Etage des Palais Epstein mit Blick auf den Ring stellt in zwei Räumen die verschiedenen Aufgaben vor; Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fonds können das eine oder andere aus ihrer Arbeit erzählen und Fragen beantworten.

Online-Recherchestationen laden ein, in der Kunstdatenbank nach Raubkunst zu suchen oder im Findbuch nach historischen Quellen zu forschen. Zudem können Sie einen ersten Blick auf eine interaktive Karte mit allen geförderten Projekten des Nationalfonds, restituierten Liegenschaften und jüdischen Friedhöfen in Österreich werfen.

Ein „Kino“ zeigt Videos mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, und wer in Restitutions- oder Lebensgeschichten „hineinschnuppern“ will, findet verschiedenste Publikationen auf unseren Büchertischen sowie einen gemütlichen Platz in der Leseecke.

Hier findet man auch Ausgaben der Monatszeitung „Demokratiewerkstatt aktuell“, die die Schicksale von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zum Inhalt haben. Sie entstehen aus dem Vermittlungsprogramm für Kinder und Jugendliche, das von der Demokratiewerkstatt des Parlaments angeboten wird.

Rückfragen & Kontakt:

Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus
+43 1 408 12 63
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