Wiener Gemeinderat beschließt 75 Mio. Euro für die Sanierung der Wiener Volkshochschulen

ÖVP und FPÖ stimmen gegen Bildungsmaßnahmen in Wien

Wien (OTS/SPW-K) - Der Wiener Gemeinderat hat heute, am 25. Oktober, ein umfassendes Sanierungs- und Investitionspaket für die Wiener Volkshochschulen beschlossen. Demnach werden für die bauliche Sanierung 75 Millionen Euro bereitgestellt.

„Dieser Beschluss zeigt, welchen Stellenwert das Thema Bildung in unserer Stadt einnimmt. Bildung ist die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben und ein Mittel zur Emanzipation. Sie ist die Basis für gesellschaftliche Teilhabe und damit für eine demokratische und solidarische Gesellschaft. Jede Investition in Bildungsbauten ist damit eine Investition in die Zukunft der Menschen“, so der Gemeinderatsabgeordnete Marcus Schober (SPÖ).

Als größte Erwachsenenbildungseinrichtung im deutschsprachigen Raum bieten die Wiener Volkshochschulen Bildungsmöglichkeiten, die Menschen darin unterstützen, ihre Situation aus eigener Kraft zu verbessern. An 33 Standorten in ganz Wien nehmen sie die Funktion einer BildungsnahversorgerIn für alle WienerInnen wahr, die in enger Kooperation mit der Stadt Wien zahlreiche Projekte umsetzt, um Menschen Perspektiven zu geben.

„Seit 152 Jahren kämpft die Sozialdemokratie für ein Bildungsangebot, das allen – unabhängig von Einkommen, Herkunft oder Religion – zur Verfügung steht. Heute wurde ein weiterer Meilenstein auf diesem Weg erzielt, indem wir das größte Investitionspaket in der Geschichte der Wiener Volkshochschulen beschlossen haben. Damit sichern wir nicht nur das Bestehen der VHS, sondern unzählige Arbeitsplätze. Wir schaffen die Hardware für die Software.“

Zwtl.: FPÖ und ÖVP gegen Bildung in Wien

Mit Unverständnis reagiert Schober auf das Stimmverhalten der FPÖ und ÖVP. Sie stimmten gegen das Investitionspaket und damit gegen die notwendige Sanierung der Wiener Volkshochschulen. „Das zeigt, was FPÖ und ÖVP bei Bildungsthemen tatsächlich zu bieten haben: nichts!“

Die größten Herausforderungen sind die Neuerungen im Bereich Brandschutz und der barrierefreie Umbau der Volkshochschulen. Ein weiterer Standort steht unter Denkmalschutz. „Einige andere VHS-Gebäude wurden zum Teil in den 70er Jahren errichtet. Hier besteht ebenfalls dringender Handlungsbedarf“, erläutert Schober die Notwendigkeit der baulichen Maßnahmen.

Die Investitionssumme soll auf zehn Jahre verteilt fließen. Die VHS Ottakring wird zuerst saniert, danach folgen die Großfeldsiedlung im 21. Wiener Gemeindebezirk, die VHS Alsergrund in der Gallileigasse und die Kunst VHS in der Lazarettgasse. Die Arbeiten sollen bis 2030 abgeschlossen sein.


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