Schieder: Höchste Zeit für einheitliche und europaweite Regelung

Ende der Sommerzeit bedeutet noch kein Ende der Zeitumstellung

Wien (OTS/SK) - "In der Nacht auf Sonntag endet die Sommerzeit, aber von einer Einigung bei den Mitgliedstaaten sind wir noch entfernt. Die zwei Mal jährlich stattfindende Pflichtübung der Zeitumstellung ist nicht mehr als ein leeres Ritual. Der ursprünglich angedachte Energiespareffekt hat sich nie eingestellt, stattdessen ist es ein Gesundheitsrisiko vor allem für ältere Menschen", so der SPÖ-EU-Delegationsleiter Andreas Schieder. ****

Die SPÖ im EU-Parlament hat den Vorstoß der Juncker-Kommission, die Zeitumstellung abzuschaffen, von Beginn an unterstützt. In einer europaweiten Befragung hat sich auch eine große Mehrheit der teilnehmenden EU-BürgerInnen und später das EU-Parlament gegen die Zeitumstellung ausgesprochen. "Es liegt jetzt eindeutig an den EU-Mitgliedstaaten, endlich zu einer gemeinsamen Position zu kommen. Dabei gilt es vor allem zu verhindern, dass ein Fleckerlteppich an Sommer- und Winterzeit innerhalb der EU entsteht. Ohne Koordinierung droht sonst ein Chaos der Zeitzonen. Es braucht eine gemeinsame Lösung für eine einheitliche Zeit mit allen EU-Staaten", sagt Schieder. (Schluss) bj/mp

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