FPÖ-Hofer/Zanger: Steirische Infrastruktur bald auf dem Abstellgleis?

Bei grüner Regierungsbeteiligung wackeln wichtige Straßenbauprojekte

Wien (OTS) - Die Steiermark hat in den letzten Jahren eine Aufholjagd in Sachen Infrastruktur gestartet: Vollausbau Gleinalm- und Bosrucktunnel auf der Pyhrn-Autobahn im Straßenbereich, Bau der Südstrecke mit den Tunnel-Großprojekten Semmering und Koralm im Schienenbereich. Die Steiermark braucht aber noch viel mehr Anstrengungen im Infrastruktur-Bereich, ist FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer überzeugt: „Das Murtal wartet schon lange auf den weiteren Ausbau der Murtal Schnellstraße, und für die Menschen der Südsteiermark ist der dreispurige Ausbau der Pyhrn Autobahn südlich von Graz dringend notwendig. All diese Projekte werden von der ASFINAG vorbereitet. Sollten die Grünen der nächsten Bundesregierung angehören, sind beide Vorhaben in ernsthafter Gefahr.“

Wer in den Morgen- und Nachmittagsstunden den Verkehrsnachrichten lauscht, kommt am Autobahnabschnitt zwischen Leibnitz, Wildon und dem Knoten Graz West nicht vorbei. Der Süden der Steiermark ist durch die Pyhrn Autobahn an den Grazer Zentralraum angebunden. Pro Fahrtrichtung stehen zwei Fahrstreifen zur Verfügung – ein Ausbau auf jeweils drei ist geplant. Dafür sprechen auch die Verkehrszahlen: In den Bereichen Werndorf, Wundschuh, Schachenwald und Graz-West sind an Spitzentagen bis zu 78.000 Fahrzeuge. Der Durchschnittswert über die Woche verteilt liegt bei bis zu 66.000 Fahrzeugen pro Tag. Staus im Früh- und Nachmittagsverkehr stehen dadurch an der Tagesordnung. Die ASFINAG plant in einem ersten Schritt den dreistreifigen Ausbau zwischen Graz-West und Wildon, und in einem zweiten Schritt die Erweiterung zwischen Wildon und Leibnitz. „Werner Kogler hat in den TV-Diskussionen vor der Nationalratswahl den Sinn von Autobahnprojekten generell in Frage gestellt. Kommen die Grünen in die Regierung, droht das Aus vieler Projekte. Dabei sollte er eigentlich wissen, dass fahrende Fahrzeuge weniger Umweltbelastung darstellen, als wenn sie täglich im Stau stehen“, so FPÖ-Bundesparteiobmann und Ex-Verkehrsminister Norbert Hofer.

Ungemach droht bei Grünen in der Regierung auch dem obersteirischen Murtal. Hier soll eine zwölf Kilometer lange Schnellstraße zwischen Judenburg und St. Georgen ob Judenburg für eine bessere Erschließung des Murtals, mehr Verkehrssicherheit und eine Entlastung der Ortschaften vom Durchzugsverkehr sorgen. Damit einher geht auch eine Stärkung der Wirtschaft der Region. Der obersteirische Nationalratsabgeordnete Wolfgang Zanger will auf diese dringend notwendige Infrastrukturmaßnahme keinesfalls verzichten: „Dieser Lückenschluss zwischen Judenburg und St. Georgen ob Judenburg ist höchst notwendig und längst überfällig! Damit können in Zukunft die Verkehrsströme im Murtal koordiniert gelenkt und neuralgische Unfallstellen eliminiert werden. Der ehemalige Infrastrukturminister Norbert Hofer hat uns in der Region die volle Unterstützung für dieses Projekt signalisiert. Kommen die Grünen in die Regierung, wird das Projekt wohl Geschichte sein."

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