Allerheiligen und Allerseelen in ORF III: Schwerpunkt mit TV-Premiere „Einmal kurz gelacht – Der Wiener Schmäh und der Tod“

Außerdem: TV-Epos „Die Säulen der Erde“, dokumentarischer Streifzug durch Österreichs Klöster, „Peter Rapp – Es lebe der Zentralfriedhof“ u. v. m.

Wien (OTS) - „Der Tod, der muss ein Wiener sein“ – nicht umsonst besang der österreichische Liedermacher Georg Kreisler den Hang der Wiener zur Morbidität, der jedoch immer mit einer guten Portion schwarzen Humors einhergeht. Rund um die Feiertage Allerheiligen und Allerseelen präsentiert ORF III Kultur und Information ein vielseitiges Programm über Leben und Tod, bei dem der Humor – aber auch die Besinnlichkeit – nicht zu kurz kommt. Highlights sind u. a. die „Erbe Österreich“-Neuproduktion „Einmal kurz gelacht – Der Wiener Schmäh und der Tod“ von Alexander Frohner am 29. Oktober sowie das am 31. Oktober und 1. November gezeigte monumentale vierteilige TV-Epos „Die Säulen der Erde“ nach der Romanvorlage von Ken Follett.

Den Auftakt des umfassenden ORF-III-Schwerpunkts macht die „Erbe Österreich“-Neuproduktion „Einmal kurz gelacht – Der Wiener Schmäh und der Tod“ (Dienstag, 29. Oktober, 21.05 Uhr). Die Dokumentation blickt auf die Kabarettisten und Humoristen, die sich in Wien mit dem Sterben auseinandergesetzt haben – von Farkas und Waldbrunn bis zu Georg Kreisler und Josef Hader. Zahlreiche Ausschnitte beleuchten das Spannungsfeld zwischen Wien, dem Tod und dem Witz.

Am Donnerstag, dem 31. Oktober, stehen ab 20.15 Uhr die ersten beiden Teile von Ken Folletts imposant verfilmtem Bestseller mit ORF-Beteiligung „Die Säulen der Erde“ auf dem Programm. Für den spektakulären Historienvierteiler unter der Regie von Sergio Mimica-Gezzan standen 2010 u. a. die Golden-Globe-Gewinner Ian McShane und Donald Sutherland, der spätere Oscar-Preisträger Eddie Redmayne, weiters Rufus Sewell, Matthew Macfadyen, Hayley Atwell, David Oakes sowie die deutschen Schauspieler Natalia Wörner, Anatole Taubman und Götz Otto vor der Kamera.

Zu Allerheiligen, am Freitag, dem 1. November, startet ORF III sein Programm mit einer Ausgabe „Cultus – Der Feiertag im Kirchenjahr:
Allerheiligen“ (8.15 Uhr).
Danach ist eine Aufzeichnung des 2013 im Wiener Musikverein von Mariss Jansons dirigierten Verdi-Requiems (8.30 Uhr) zu sehen, gefolgt vom Dokuvierteiler „Geschichte des Todes – Friedhöfe in Europa“ (ab 10.05 Uhr).
Ab 12.05 Uhr macht „Heimat der Klöster“ einen Streifzug durch die schönsten sinnstiftenden Sehnsuchtsorte Österreichs, beginnend mit „Heiligenkreuz – Ein Stift im Wienerwald“ (12.05 Uhr). Es folgen Dokumentationen über „St. Florian – Ein Stift im Traunviertel“ (12.55 Uhr), „Mariazell und St. Lambrecht – In den steirischen Alpen“ (13.40 Uhr), „Klosterneuburg – Ein Stift an der Donau“ (14.25 Uhr), „St. Paul im Lavanttal – Paradies in den Kärntner Alpen“ (15.10 Uhr) und „Stift Seitenstetten – Im himmlischen Garten vom Mostviertel“ (15.55 Uhr).
Ab 16.40 Uhr erkunden zwei Dokumentationen die vielseitige Historie des Wiener Wahrzeichens Stephansdom. Den Auftakt macht der Film „Mysterien von St. Stephan – Der unbekannte Dom“ (16.40 Uhr), gefolgt von „Habsburg und der Dom – St. Stephan unter dem Doppeladler“ (17.40 Uhr).
Nach dem Dakapo von „Einmal kurz gelacht – Der Wiener Schmäh und der Tod“ (18.35 Uhr) zeigt ORF III die Dokumentation „Peter Rapp – Es lebe der Zentralfriedhof“ (19.25 Uhr). Darin huldigt der Publikumsliebling dem Genius Loci mit einer persönlichen musikalischen Führung zu den Ehrengräbern: Begleitet von jeweils einem prominenten heimischen Musiker oder einer heimischen Musikerin werden die Gräber verstorbener Legenden mit den bekanntesten Liedern aus ihrem musikalischen Erbe besungen.
Ab 20.15 Uhr stehen schließlich Teil drei und vier von „Die Säulen der Erde“ auf dem Programm.

Auch zu Allerseelen, am Samstag, dem 2. November, beginnt ORF III mit einer Ausgabe „Cultus – Der Feiertag im Kirchenjahr“ über Allerseelen (9.00 Uhr).
Ab 9.15 Uhr stehen sieben Folgen der zwischen 1966 und 1972 in Österreich produzierten Serie „Pater Brown“ mit Josef Meinrad in der Titelrolle auf dem Spielplan.
Um 15.45 Uhr trifft ORF-III-Moderator Andreas Jäger „Die Singenden Mönche in Hintertux“ für eine neue Ausgabe der „Berggespräche“. Danach stehen mit „Der letzte Takt – fast vergessene Totenlieder“ (16.30 Uhr), „Kultstätten und mystische Plätze zwischen Karst und Alpen“ (17.05 Uhr) und „Lebensraum Wiener Zentralfriedhof“ (17.30 Uhr) drei weitere Dokumentationen auf dem Programm, die sich anlässlich des Feiertags dem Leben, dem Tod und Orten, die beides miteinander verbinden, widmen.
Sepp Forcher besucht anschließend in „Klingendes Österreich: Das alte Kloster und die einsamen Berge – Seckauer Alpen und Gleinalm“ (18.20 Uhr).
„Land der Berge“ macht danach einen Abstecher „Vom Salzkammergut in den Chiemgau“ (19.25 Uhr) und erkundet den Salzalpensteig.
Im Hauptabend porträtiert die „zeit.geschichte“ drei „ORF-Legenden“, beginnend mit Gunther Philipp um 20.15 Uhr. Der Film von Regina Nassiri und Georg Schütz zeigt den Starkomiker, Arzt, Rennfahrer und Rekordschwimmer von einer neuen Seite – jenseits des Komiker-Klischees. Danach steht Kurt Sobotka (21.05 Uhr) im Mittelpunkt: Über 35 eigene Theaterinszenierungen, Auftritte in rund 100 Josefstadt-Produktionen, mehr als 450 Fernsehfilme und mindestens 2.500 Rundfunksendungen – das und mehr sind die beeindruckenden Zahlen seines künstlerischen Wirkens. Günter Kaindlstorfer wirft in der ORF-III-Neuproduktion einen genauen Blick auf das Schaffen des Publikumslieblings. Um 21.55 Uhr steht ein weiteres von Günter Kaindlstorfer gestaltetes Porträt auf dem Programm – diesmal über Schauspiellegende Paul Hörbiger.

Im „Soundcheck Österreich“ präsentieren „Birgit Denk & die Novaks“ schließlich „Kabarettlieder der 50er“ (22.45 Uhr). Das Repertoire reicht von Georg Kreisler über Hugo Wiener und Cissy Kraner bis zu Helmut Qualtinger, Hermann Leopoldi und Gerhard Bronner.

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