Plan (B)ildung: Schülerunion ruft zum Handeln auf

Das Schulsystem braucht Reformen. Die Schülerunion sieht die derzeitigen Regierungsverhandlungen als Chance. Sie fordert die Schülerschaft auf, durch Eigeninitiative, selbst anzupacken.

Wien (OTS) - In der österreichischen Bildungslandschaft gibt es noch einiges zu verbessern und zu verändern. Dennoch konnten in diesem wichtigen und zukunftsweisenden Bereich kaum bis keine Veränderungen verzeichnet werden. Das Schulsystem benötigt endlich wegweisende Verbesserungen. Die Kampagne “Plan (B)ildung” will genau dies bezwecken und fordert die Schülerschaft auf, durch eigene Projekte und Eigeninitiativen der Politik zu zeigen, was man als Gemeinschaft bewirken kann.

“Im Wahlkampf haben wir das Thema Bildung bei allen Parteien sehr vermisst. Unserer Meinung nach muss dieses an erster Stelle stehen, denn es geht um die Zukunft unseres Landes. Bei den Regierungsverhandlungen hat die Politik nun noch einmal die Chance und kann Bildung zu einem zentralen Thema machen. Dafür haben wir mit “Plan (B)ildung” einen konkreten Plan ausgearbeitet und vorgelegt. Jetzt liegt der Ball bei den Politikerinnen und Politikern”, so die deutlichen Wort des Bundesobmanns Sebastian Stark.

Christina Eschelmüller, Leiterin der Kampagne, findet ebenfalls klare Worte: “Wir sind die Expertinnen und Experten in unserem Bildungssystem. Wir kennen die Themen, welche die gesamte Schülerschaft betreffen und beschäftigen. Hierbei sind es vor allem die regionalen Unterschiede und die einzelnen Schulstandorte, die individuelle Problemstellen haben. Die Politik hat in diesem Bereich noch großen Aufholbedarf. Aus diesem Grund freut es mich umso mehr, dass wir als Schülerunion bzw. UHS bundesweit zusammenarbeiten und zeigen, dass man etwas verändern kann, wenn man selbst anpackt. Mit “Plan (B)ildung” stellen wir allen Schülerinnen und Schülern Projekt-Konzepte zu Verfügung, welche sie individuell umsetzen können.”

Auch die Bundesschulsprecherin Jennifer Uzodike freut sich über die Kampagne der Schülerunion: “Wir haben vor kurzem unser Bildungskonzept präsentiert, welches sechs konkrete Forderungen mit sechs konkreten Umsetzungsplänen beinhaltet. Ein Bildungsprogramm ohne diese Forderungspunkte ist ein Regierungsprogramm, welches die Schülerinnen und Schüler ignoriert. Als Bundesschülervertretung werden wir allen Parteien und Entscheidungsträgerinnen und -trägern dieses Bildungskonzept präsentieren. Ebenfalls bin ich sehr froh über die Unterstützung der Schülerunion, dies verschafft uns zusätzliche Möglichkeiten.”

Die Schülerunion ist mit über 30.000 Mitgliedern die größte Schülerorganisation Österreichs, in der sich die Mitglieder ehrenamtlich engagieren. Durch ihr vielfältiges Serviceangebot, wie zum Beispiel dem Schulrechtsnotruf und diversen Weiterbildungsmöglichkeiten, gilt sie als wichtigste Anlaufstelle für Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus bringt sie ihre Forderungen in der Bundesschülervertretung (BSV) ein, in der sie in diesem Schuljahr 25 von 29 Mandaten stellt. Die Bundesschulsprecherin Jennifer Uzodike kommt ebenfalls von der Schülerunion.

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Pressesprecher Schülerunion
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