„Dok 1“ und „Talk 1“ über den Tod am 24. Oktober in ORF 1

Matthias Strolz mit „Der Tod – Coach des Lebens“ und Lisa Gadenstätter zum Thema „,Am Ende ist das Leben‘ – Bewegende Begegnungen mit dem Tod“

Wien (OTS) - Stellen Sie sich vor, Sie hätten nur noch wenige Wochen zu leben. Was würden Sie tun? Mit Fragen wie dieser tritt Matthias Strolz in „Dok 1: Der Tod – Coach des Lebens“ am Donnerstag, dem 24. Oktober 2019, um 20.15 Uhr in ORF 1 seine ungewöhnliche Reise durch Österreich an. Danach, um 21.05 Uhr, spricht Lisa Gadenstätter in „Talk 1“ mit drei Menschen, die von ihren packenden Begegnungen mit dem Tod erzählen. Es sind aufwühlende und bewegende Schicksale von Menschen, die dem Tod ins Auge geblickt und das Leben noch einmal lieben gelernt haben.

Matthias Strolz: „Der Tod begleitet mich seit Kinderjahren, seit ich mit neun Jahren auch in den Nächten seines Abschieds das Zimmer mit dem ‚Göti‘, dem Taufpaten meiner Mutter, geteilt habe. Es war ein berührendes und prägendes Erlebnis. Später ist er mir immer wieder begegnet, der Tod. Auch und gerade in meiner Arbeit als Coach. Nichts und niemand sortiert unsere Lebensprioritäten so klar wie das Bewusstsein, dass wir vergänglich sind. Im Angesicht des Todes wird die Entscheidung klar, ob ich mich nochmals einem guten Freund zuwenden oder das nächste Paar goldene Sneakers kaufen soll.“

„Dok 1: Der Tod – Coach des Lebens“ um 20.15 Uhr, ORF 1

Unter dem Leitsatz „Memento Mori – Gedenke des Todes“ hat es sich Matthias Strolz zur Aufgabe gemacht, Menschen mit ihrer wohl größten Angst zu konfrontieren: dem eigenen Tod. Halt macht „Dok 1“ in Wien, Salzburg und Alpbach (Tirol), wo Matthias Strolz seinem jeweiligen Gegenüber auf den Zahn fühlt. Was ist wirklich wichtig im Leben? Das neu gegründete Start-up, der Elektro-SUV oder vielleicht doch die geliebten Menschen, für die im gestressten Alltag zu wenig Zeit bleibt? Die Gespräche gehen in die Tiefe, rühren zu Tränen, sind beängstigend und skurril zugleich. Doch eines wird dabei schnell klar: Obwohl der Tod als Tabu gilt, den es so lange wie möglich zu verdrängen gilt, hat sich jeder schon einmal mit ihm auseinandergesetzt. Auf seine eigene Art und Weise.

Auf seiner Reise bewegt Strolz vor allem die Frage um den eigenen Tod. Wie wird das Ende seiner Geschichte aussehen? Und wo wird er einmal seine letzte Ruhe finden? Gehört er nach Hause in das Familiengrab in seinem Heimatdorf in Vorarlberg? Oder doch nach Wien, wo die Wurzeln seiner eigenen Familie liegen?

Unterwegs trifft er seine Mutter, Totengräber und Krematoriumsangestellte, einen Anatomen, einen Grabkreuzsammler und Pflegeheimmitarbeiter/innen. Menschen also, die mit dem Tod tagtäglich auf Tuchfühlung gehen. Verdrängen ist für sie nicht möglich. Wie also stellen sie sich ein auf den Tod, mit dem man nichts zu tun haben will und von dem man trotzdem so viel lernen kann?

Talk 1: „,Am Ende ist das Leben‘ – Bewegende Begegnungen mit dem Tod“ um 21.05 Uhr

Lisa Gadenstätter spricht in dieser Ausgabe von „Talk 1“ mit ihren Gästen zum Thema „,Am Ende ist das Leben‘ – Bewegende Begegnungen mit den Tod“. Zu Gast sind:

Die 23-jährige Maleen Fischer aus Wien leidet an einer unheilbaren Krankheit, schon als Kind gaben ihr die Ärzte nur mehr wenige Jahre zum Leben. Neben ihrer schweren chronischen Grunderkrankung erlitt Marleen vor einigen Jahren einen Blinddarmdurchbruch, sie verlor ihr Bewusstsein, war an der Schwelle von Leben und Tod. Marleen berichtet von ihrer Nahtoderfahrung und wie sie mit Hoffnung den Tod besiegen kann.

Die heute 33-jährige Katrin Biber aus Tirol hat vor Jahren ihre Schwester verloren, die Opfer einer grauenvollen Bluttat wurde. „Eine Art des Verlustes, die uns meist nur in schlechten Filmen begegnet, wurde schlagartig zu meiner Realität.“ Weiter erzählt sie: „Es gab eine ziemlich schwere Zeit in meinem Leben, in der ich oft nicht wusste, ob ich aufgeben oder weiterleben soll.“ Doch Katrin lebt weiter, lernt mit dem schmerzvollen Verlust umzugehen. Heute ist sie Trauerexpertin, bietet anderen Menschen, die mit Verlusten umgehen müssen, Hilfe mit dem von ihr selbst entwickelten Seelensport.

Thomas Huber, der ältere der beiden berühmten Kletterstars – der „Huberbuam“, blickt in seinem Berufsleben als Extremkletterer mehr oder weniger ständig dem Tod ins Auge. Er hat bereits einen Absturz im freien Fall über 16 Meter überlebt, sagt selber, dass er sicher schon zehnmal überlebt habe: „Am Berg ist der Tod allgegenwärtig und wenn Du Angst hast vor dem Tod, dann hast Du Angst vor dem Leben.“

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