Rauchverbot: NEOS Wien fordern AnrainerInnenschutz-Paket

Wien (OTS/RK) - Wenige Tage vor Einführung des generellen Rauchverbots in der Gastronomie befürchten die Wiener NEOS, dass es ab dem 1. November vermehrt zu Beschwerden über Lärmbelästigung durch RaucherInnen vor Lokalen kommen wird. Deshalb hat heute, Mittwoch, NEOS-Klubobmann Christoph Wiederkehr ein Maßnahmen-Paket präsentiert, das zu erwartende Konflikte zwischen AnrainerInnen und GastronomInnen bereits im Vorfeld verhindern solle. „Wir begrüßen das Rauchverbot zum Schutz der Gäste und des Personals in Restaurants und Lokalen ausdrücklich. Endlich gibt es durch die eindeutige Regelung Klarheit für die Gastronomie. Doch die Wiener Stadtregierung hat es verabsäumt, für die Einleitungsphase der neuen Bestimmung begleitende Maßnahmen zum Schutz der Anrainerinnen und Anrainer zu installieren“, kritisierte Wiederkehr. Der NEOS-Politiker möchte mit dem geforderten Handlungspaket auch die Polizei vor einer „Anzeigenflut“ wegen Lärmbeschwerden bewahren, denn „die Exekutivbeamten haben wichtigere Aufgaben, denen sie sich widmen sollten“.

Die präsentierten Punkte des Paketes verlangen im Wesentlichen, dass es für zu erwartende Beschwerden „klare Verantwortlichkeiten und Ansprechpersonen aus dem Bereich der Stadt gibt“, sagte Wiederkehr. So sollen „in einer Übergangsphase mobile Lärm-Manager proaktiv in den Grätzeln unterwegs sein, um auf Fehlverhalten hinzuweisen und zu vermitteln“, forderte der Klubobmann. Als längerfristige Maßnahme wiederholten die NEOS heute die Forderung, „in Wien einen Nachtbürgermeister zu installieren“. Als Nachtbürgermeister wird eine Vermittlerin oder ein Vermittler zwischen Nachtgastronomie, Clubs, Kultur, AnrainerInnen und Politik bezeichnet. „Hier waren bereits zwei Dutzend Städte in Europa smarter als Wien, denn dort wurden – immer im Zusammenhang mit der Einführung des Rauchverbots – bereits Nachtbürgermeister eingesetzt“, sagte Wiederkehr.

Weitere Informationen: NEOS Wien-Rathausklub, Telefon: 01/4000-81411. (Schluss) nic

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