Die „Viennale 2019“: Fünf ORF-kofinanzierte Produktionen im Programm

Umfassende Berichterstattung in TV, Radio und online

Wien (OTS) - Die „Viennale 2019“ findet von 24. Oktober bis 6. November bereits zum 57. Mal statt. Im Rahmen von Österreichs größtem internationalem Filmevent sind fünf vom ORF-kofinanzierte Produktionen zu sehen – darunter „Little Joe“ von Jessica Hausner und „Die Dohnal“ von Sabine Derflinger. Neben aktueller Berichterstattung in TV, Radio und online widmet sich auch der „kulturMontag“ in seiner Ausgabe am 28. Oktober der Viennale. Ö1 und FM4 präsentieren Highlights mit Empfehlungen, Interviews und Filmberichten. Das ORF.at-Netzwerk begleitet das Filmfestival mit einem multimedialen Special.

Fünf ORF-kofinanzierte Produktionen im Viennale-Programm

Mit fünf im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierten Produktionen ist der ORF auch diesmal wieder bei der Viennale vertreten: Mit ihrem Sci-Fi-Thriller „Little Joe“ war Jessica Hausner bereits im Wettbewerb um die Goldene Palme von Cannes 2019 vertreten. Am 26. und 27. Oktober ist der Spielfilm um eine Wissenschafterin, die eine doch nicht ganz so harmlose Zierpflanze züchtet, auch im Rahmen der Viennale zu sehen. Mit ihrem dokumentarischen Märchen „Space Dogs“ (25. und 27. Oktober) begleiten Elsa Kremser und Levin Peter die Nachfahren der Straßenhündin Laika, die als erstes Lebewesen ins All geschickt wurde und dort verglühte. Eine Legende besagt, dass ihr Geist heute durch die russische Hauptstadt streunt. Der Naturgewalt eines der stärksten Winde der Welt widmet sich Bernhard Pötschers Dokumentarfilm „Bora – Geschichten eines Windes“, der im Rahmen der diesjährigen Viennale am 29. und 30. Oktober seine Premiere feiert. „Die Dohnal“ – Frauenministerin, Feministin und Visionärin – steht im Mittelpunkt von Sabine Derflingers gleichnamiger Doku, die ebenfalls als Premiere am 1. und 3. November auf dem Viennale-Programm steht. Maria Arlamovskys Doku „Robolove“ entführt in die Welt der menschenähnlichen Roboter und ihrer Macher/innen und stellt die große Frage nach dem Wert des Menschen (5. und 6. November).

Alle fünf Produktionen dürfen sich außerdem über Nominierungen für den Wiener Filmpreis und den MehrWERT-Preis freuen. Alle Auszeichnungen werden am Mittwoch, dem 6. November, im Rahmen der Viennale-Abschlussgala verliehen.

„kulturmontag“ (28. Oktober, 22.30 Uhr, ORF 2) über „Die weiblichen Seiten des Kinos – Viennale 2019“

Der „kulturMontag“ gibt einen Ausblick auf die diesjährige Viennale – die sehr weibliche zweite Festivalausgabe unter der Leitung von Eva Sangiorgi. Eröffnet wird das Filmfestival mit Céline Sciammas in Cannes prämiertem Film „Portrait de la jeune fille en feu“. In ihrem nuancierten Drama über die Liebe zweier Frauen im Jahr 1770 rückt die Französin ein Darstellerinnen-Quartett ins Zentrum. Mit Jessica Hausners Sci-Fi-Thriller „Little Joe“ wird auch eine österreichische Produktion, die in Cannes ihre Welturaufführung erlebte, gezeigt. In ihrem ersten englischsprachigen Streifen navigiert die Filmemacherin stilsicher zwischen Psychothriller und Horrordrama. Einer starken feministischen Stimme Österreichs, die als Ikone der österreichischen Politik und Identifikationsfigur für heutige und nachfolgende Generationen gilt, setzt Sabine Derflinger mit ihrer Biografie „Die Dohnal“ ein Denkmal. Die traditionelle Zusammenarbeit mit dem Filmarchiv Austria führt Eva Sangiorgi auch heuer weiter. Unter dem Titel „Der weibliche Blick“ soll das Werk von Louise Kolm-Fleck wiederentdeckt werden. Diese gründete 1910 die „Erste österreichische Kinofilms-Industrie“ und setzte sich als zweite Regisseurin der Welt in einer männlichen dominierten Branche durch.

Ö1 und Radio FM4 zur Viennale 2019

Ö1 berichtet über die Eröffnung und die Eckdaten der heurigen Viennale, präsentiert Highlights des Festivals in den „Journalen“, im „Kulturjournal“ (Montag bis Freitag, 17.09 Uhr) sowie einem Ö1-„Kulturjournal Spezial“ (25. Oktober ). Auch off Air widmet sich Ö1 dem Festival und bietet auch in diesem Jahr zwei Frühvorstellungen im Gartenbaukino: am 29. Oktober mit „Marriage Story“ und am 5. November mit „Booksmart“ – Gratisfrühstück inklusive (Tickets für die Ö1-Viennale-Frühstücksfilme unter www.viennale.at oder der kostenlosen Nummer 01 526 59 47 69).

Radio FM4 berichtet täglich während der Viennale on Air und online vom internationalen Filmfestival in Wien – mit Highlights, Empfehlungen, Interviews und Filmberichten sowie Reviews der wichtigsten Veranstaltungen und Partys. In der „FM4 Morning Show“ (6.00 Uhr) gibt es Viennale-Taschen und Tickets für ausgewählte Filme zu gewinnen. Am 30. Oktober sendet FM4 im Rahmen der „FM4 Homebase“ (19.00 Uhr) eine dreistündige Viennale-Spezialsendung – mit Interviews, Filmbesprechungen und Gesprächen mit dem Viennale-Publikum. Die FM4-Filmredaktion führt Viennale-Tagebuch auf fm4.ORF.at mit Vorschauen, Filmempfehlungen und -kritiken sowie ganz persönlichen Viennale-Erfahrungen. Und: Am 26. Oktober findet ab 22.00 Uhr der FM4 Club im Viennale-Festivalzentrum in der Kunsthalle im Museumsquartier in Wien statt. Bei freiem Eintritt gibt es Lulu Schmidt live zu sehen und FM4-DJ Kristian Davidek sowie Fuzl legen auf. Und am 25. Oktober erlebt „Le Daim“, ein Film von Quentin Dupieux, im Rahmen von „FM4 meets Viennale“ seine Österreich-Premiere.

Umfassende Berichterstattung auf ORF.at, ORF-TVthek und im ORF TELETEXT

Das ORF.at-Netzwerk begleitet die Viennale auch 2019 wieder mit einem multimedialen Special: ORF.at/viennale bespricht die spannendsten Filme, bietet Interessantes und Wissenswertes zum Thema und stellt Schwerpunkte, Rahmenprogramm und Gäste des Festivals vor. Storys und Berichte anderer ORF.at-Channels von wien.ORF.at über oe1.ORF.at bis zu fm4.ORF.at sowie Videos der ORF-TVthek werden gebündelt bereitgestellt. Außerdem werden Social-Media-Highlights, die auf Twitter, Facebook und Instagram unter dem Hashtag #viennale gepostet werden, auf der Website eingebunden.

Die ORF-TVthek (TVthek.ORF.at) stellt alle Sendungen bzw. Beiträge des ORF-Fernsehens rund um die Viennale, für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream und im Rahmen eines Themenschwerpunkts als Video-on-Demand bereit.

Auch der ORF TELETEXT widmet sich in seiner Kulturberichterstattung (auf Seite 110 und ab Seite 190) ausführlich dem Festival.

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