Andreas Ermacora als Alpenvereinspräsident bestätigt

Bei der Jahreshauptversammlung in Schladming wurde der Jurist und Vereinsfunktionär in seinem Amt auf weitere vier Jahre gewählt.

Schladming (OTS) - Im Rahmen der Jahreshauptversammlung in Schladming wurde der Innsbrucker Rechtsanwalt Dr. Andreas Ermacora von den VertreterInnen der 195 Alpenvereinsektionen erneut zum Alpenvereinspräsidenten gewählt. Nach bereits sieben Jahren im Amt steht er nun für weitere vier Jahre bis 2023 ehrenamtlich an der Spitze des 570.000 Mitglieder starken Vereins.

Seit 29 Jahren ist der 59-jährige Rechtsanwalt aus Innsbruck im Führungsgremium des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV) vertreten und genießt dort großes Vertrauen. Im Jahr 2013 übernahm Dr. Andreas Ermacora das Präsidentenamt von seinem Vorgänger Dr. Christian Wadsack und wurde nun von der Hauptversammlung, dem wichtigsten Gremium des Alpenvereins, zum dritten Mal in seinem Amt bestätigt.

Gesellschaftspolitisches Ausrichtung – „Anwalt der Alpen“

Ermacora sieht es als höchster ehrenamtlicher Repräsentant des ÖAV als seinen Auftrag, den Alpenverein als größten Bergsportverein und anerkannte Naturschutzorganisation nach außen zu vertreten und dessen Anliegen Nachdruck zu verleihen: „Der Alpenverein mit seinen über 570.000 Mitgliedern und 195 Sektionen in ganz Österreich, ist eine Organisation mit einer starken Stimme. Und diese erheben wir auch, wenn es um den Erhalt der Bergwelt und die Interessen unserer Mitglieder geht. Was wir bewegen können, hat im letzten Jahr etwa unsere Petition „Seele der Alpen“ bewiesen. Auch unser unermüdlicher Einsatz gegen die Aushöhlung der Naturräume lohnt sich – diesen Weg werden wir auch in Zukunft weiter beschreiten.“

Dies spiegelt sich in der aktuellen internationalen Kampagne #unserealpen wieder. Für Ermacora haben die Alpen nicht nur einen hohen ökologischen und ökonomischen Wert, sie sind ebenso tief in der Kulturgeschichte Europas verwurzelt und unterliegen der gesellschaftlichen Verantwortung.

Sicher am Berg

Die wichtigsten Aufgaben des Alpenvereins liegen in der Ausübung und Förderung bergsportlicher Tätigkeiten sowie in der dazu notwendigen Ausbildung von Fachleuten. Auf die Erarbeitung und Umsetzung von Konzepten zur sicheren Ausübung des Sportes im alpinen Gelände wird dabei großes Augenmerk gelegt. „Aktuell läuft beispielsweise das Projekt „SicherAmBerg“, bei der wichtige Empfehlungen und Tipps für die verschiedenen Bergsportarten von Experten des Alpenvereins ausgesprochen werden. Die Menschen sollen dazu motiviert werden sich verantwortungsbewusst und sicher in der Bergwelt zu verhalten und zu bewegen.“ Mit den Hütten und Wegen sowie Kletteranlagen stellt der Alpenverein die dafür nötige Infrastruktur bereit und sorgt gleichzeitig für fachliche Beratung und Information.

Soziales Engagement

In der erfolgreichen Jugend- und Familienarbeit sowie in den Angeboten für SeniorenInnen wird das soziale Engagement des Alpenvereins sichtbar. Fundierte erlebnispädagogische Ausbildungen, ganzjährig betreute Kinder- und Jugendgruppen sind nur einige Beispiele. Der Alpenverein leistet hiermit einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft, indem er die Jugend an Natur- und Bergerlebnisse heranführt.

Diese Angebote wären jedoch ohne die Mitarbeit der Freiwilligen in den Sektionen nicht realisierbar. Daher ist die Anerkennung des Ehrenamts im Alpenverein ein weiterer wichtiger Schwerpunkt. „25.000 Menschen halten den Alpenverein mit ihrem ehrenamtlichen Engagement am Laufen. Ohne sie würde der Verein nicht existieren, und dafür möchten wir ihnen unsere Anerkennung aussprechen.“

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