Bundespräsident Alexander Van der Bellen eröffnet erstes ÖBAG-Forum

Staatsholding lud zum ersten ÖBAG–Forum unter dem Titel „Der Aufsichtsrat in der Praxis“

Die Themen Governance, Nachhaltigkeit, ESG-Kriterien und Diversität sind strategische Herausforderungen, für die wir in der ÖBAG aktiv Antworten suchen.
Thomas Schmid, Vorstand der Österreichischen Beteiligungs AG
Wir sehen uns heute damit konfrontiert, dass Branchen immer komplexer werden. Damit ändern sich auch die Ansprüche an die Aufsichtsräte. Spezifische Expertise, sowie ein ausgewogener Mix aus Kontroll- und Sparringfunktion definieren das neue Verständnis von Aufsichtsräten
Thomas Schmid, Vorstand der Österreichischen Beteiligungs AG
Wir wollen die ÖBAG als professionellen Shareholder positionieren. Dabei möchten wir zeigen, dass der Staat ein guter, transparenter und erfolgreicher Eigentümer sein kann und dass wir mit der ÖBAG für alle Österreicherinnen und Österreicher eine nachhaltige Wertsteigerung erzielen können. Eine hervorragende Corporate Governance ist dabei ebenso wichtig wie eine Strategie, die neben wirtschaftlichen Aspekten auch auf den heimischen Standort Rücksicht nimmt.
Helmut Kern, Aufsichtsratsvorsitzender der ÖBAG

Wien (OTS) - Im Mittelpunkt des ersten ÖBAG-Forums, welches von Bundespräsident Alexander Van der Bellen eröffnet wurde, stand die nachhaltige Stärkung von Governance-Standards. Unter dem Titel „Der Aufsichtsrat in der Praxis“ wurden die aktuellen Herausforderungen von Aufsichtsrätinnen und Aufsichtsräten diskutiert.

Nachhaltigkeit und die Bedeutung von gemeinsamen Regeln in einer globalisierten Wirtschaftswelt waren der Schwerpunkt der Eröffnungsrede des Bundespräsidenten. Auch Thomas Schmid, Vorstand der Österreichischen Beteiligungs AG, hob in seinen Begrüßungsworten die zunehmende Bedeutung des Staates als nachhaltiger Investor hervor: „Die Themen Governance, Nachhaltigkeit, ESG-Kriterien und Diversität sind strategische Herausforderungen, für die wir in der ÖBAG aktiv Antworten suchen.

Gute Governance schafft Vertrauen und Sicherheit

Die Governance Standards in Österreich zu stärken und zu verbessern ist eine zentrale Aufgabe der ÖBAG: „Wir sehen uns heute damit konfrontiert, dass Branchen immer komplexer werden. Damit ändern sich auch die Ansprüche an die Aufsichtsräte. Spezifische Expertise, sowie ein ausgewogener Mix aus Kontroll- und Sparringfunktion definieren das neue Verständnis von Aufsichtsräten“, so Schmid. Transparenz, Diversität, Professionalität und Nachhaltigkeit seien wesentliche Faktoren für eine erfolgreiche Governance.

Helmut Kern, Aufsichtsratsvorsitzender der ÖBAG betonte: „Wir wollen die ÖBAG als professionellen Shareholder positionieren. Dabei möchten wir zeigen, dass der Staat ein guter, transparenter und erfolgreicher Eigentümer sein kann und dass wir mit der ÖBAG für alle Österreicherinnen und Österreicher eine nachhaltige Wertsteigerung erzielen können. Eine hervorragende Corporate Governance ist dabei ebenso wichtig wie eine Strategie, die neben wirtschaftlichen Aspekten auch auf den heimischen Standort Rücksicht nimmt.

Insgesamt diskutierten gestern mehr als 200 Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Medien, Wissenschaft und Politik im Rahmen des ersten ÖBAG-Forums.

Im Rahmen einer Paneldiskussion setzten sich die CEOs der ÖBAG-Beteiligungen mit dem Thema „Der Staat als nachhaltiger Investor“ auseinander. Am Podium vertreten waren: Thomas Arnoldner (Telekom Austria), Bettina Glatz-Kremsner (Casinos Austria), Georg Pölzl (Österreichische Post), Rainer Seele (OMV), Michael Strugl (Stv.-CEO Verbund) und Hans-Peter Weiss (BIG). Frithjof Norman Lund (McKinsey & Company Oslo) und Wilhelm G. Schulz (Wilhelm G. Schulz London) hielten jeweils eine Keynote. OMV-Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Berndt hielt zudem einen Vortrag über die neuen Herausforderungen für den Aufsichtsrat. Das WIFO, vertreten durch deren Leiter Christoph Badelt und Werner Hölzl widmeten sich dem Themenschwerpunkt Aufsichtsrat und Wertsteigerung von Unternehmen.

Das ÖBAG-Forum

Mit dem ÖBAG-Forum lud die Staatsholding erstmals zu einem breiten Erfahrungs-, Meinungs- und Wissensaustauch ins ÖBAG-Atrium im neunten Wiener Gemeindebezirk ein. Neben den Gästen aus der heimischen Industrie waren auf Einladung der ÖBAG auch AufsichtsrätInnen, WirtschaftsprüferInnen, AnwältInnen und zahlreiche JungunternehmerInnen beim Event anwesend.

Das ÖBAG-Forum wird als regelmäßig stattfindende Dialogplattform ein zentraler Impulsgeber für industriepolitische Fragen sein und alle für die Governance von Leitunternehmen relevanten Stakeholder miteinander vernetzen. Moderiert wurde der gestrige Auftaktevent von Nadja Bernhard (ORF) und Rainer Nowak (DiePresse).

Über die ÖBAG

Derzeit hält die ÖBAG elf Beteiligungen: OMV AG, Österreichische Post AG, Telekom Austria AG, CASAG, BIG, APK Pensionskasse, GBK-Bergbau, IMIB, SCHOELLER-BLECKMANN GmbH und FIMBAG. Die an der Börse notierte Verbund AG wird von der ÖBAG für das Bundesministerium für Finanzen gemanagt. Die ÖBAG verfolgt das Ziel einer verantwortlichen, auf nachhaltige und langfristige Wertschaffung ausgerichtete Steuerung der Beteiligungen des Bundes. Mit einer vorausschauenden Umsetzung der Eigentümerinteressen stärkt die ÖBAG den Standort Österreich.

Fotos zur Veranstaltung: forum.oebag.gv.at

www.oebag.gv.at

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