Standortstärkende Meilensteine

Mit beträchtlichen Investments belebt die pharmazeutische Industrie Österreichs Wirtschaft, zuletzt etwa durch neue Arbeitsplätze in der Pharmaproduktion.

Gerade die Niederlassungen von Konzernen stehen auch innerhalb ihres Konzernes unter Wettbewerbsdruck. Dass Standorte ausgebaut oder überhaupt neue geschaffen werden, ist folglich umso erfreulicher und umso höher wertzuschätzen
Mag. Alexander Herzog, Generalsekretär der Pharmig

Wien (OTS) - Als Wirtschaftsmotor mit Verantwortung investiert die pharmazeutische Industrie kontinuierlich in den Standort Österreich und bietet tausenden Menschen sichere und hoch qualifizierte Arbeits- und Ausbildungsplätze. Ein aktuelles Beispiel hierfür ist der baldige Start einer neuen Biologika-Produktion bei Takeda in Orth an der Donau, im Zuge dessen 60 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Dazu Mag. Alexander Herzog, Generalsekretär der Pharmig: „Besonders erfreulich ist, dass Takeda und Pfizer durch ihre Investments in ihre Werke in Orth an der Donau regionale Standortstärkung bewirken.“ Pfizer hatte im August verkündet, 50 Millionen Euro in sein dortiges Produktionswerk zu investieren.

Die pharmazeutische Industrie in Österreich stellt etwa 18.000 direkte Arbeitsplätze zur Verfügung, indirekt sind es sogar 64.000. Der Wertschöpfungsanteil der pharmazeutischen Industrie beträgt insgesamt 9,6 Milliarden Euro und macht somit 2,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus. „Damit generiert ein investierter Euro in der Folge fast zwei Euro“, erläutert Herzog.

Diese Investments pharmazeutischer Unternehmen in den Ausbau ihrer Standorte sind keine Selbstverständlichkeit: „Gerade die Niederlassungen von Konzernen stehen auch innerhalb ihres Konzernes unter Wettbewerbsdruck. Dass Standorte ausgebaut oder überhaupt neue geschaffen werden, ist folglich umso erfreulicher und umso höher wertzuschätzen“, so Herzog. Wichtig sei es laut dem Verbandsvertreter, dass die Politik Rahmenbedingungen schaffe, die Investitionen von Unternehmen auch in Zukunft befördern, unabhängig davon, ob es Konzernniederlassungen oder hier ansässige Betriebe sind. „Da geht es beispielsweise um Steuererleichterungen, ein klares Bekenntnis zu mehr Forschung oder auch um konkrete Maßnahmen, um die Produktion in Österreich weiter attraktiv zu machen“, sagt Herzog.

Über die Pharmig: Die Pharmig ist die freiwillige Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit hat der Verband 120 Mitglieder (Stand Oktober 2019), die den Medikamenten-Markt zu gut 95 Prozent abdecken. Die Pharmig und ihre Mitgliedsfirmen stehen für eine bestmögliche Versorgungssicherheit mit Arzneimitteln im Gesundheitswesen und sichern durch Qualität und Innovation den gesellschaftlichen und medizinischen Fortschritt.

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