FPÖ-Bösch: „Anscheinend arbeitet Starlinger schon für Schwarz-Grün“

Wien (OTS) - „Schön langsam wird nun begonnen, die politischen Weichen auf Schwarz-Grün zu stellen.“ Mit diesen Worten kommentierte heute der FPÖ-Wehrsprecher und Obmann des parlamentarischen Landesverteidigungsausschusses NAbg. Dr. Reinhard E. Bösch die von Verteidigungsminister Starlinger rückgängig gemachte Bestellung dreier Generäle.

„Die betroffenen Offiziere wurden von einer unabhängigen Bewertungskommission als in höchstem Ausmaß geeignet bewertet, rechtskonform von ihren Dienstbehörden auf die neuen Arbeitsplätze versetzt und haben sich keines Fehlverhaltens schuldig gemacht. Der amtierende Verteidigungsminister will damit eine Affäre beenden, die er anscheinend selbst aus ideologischen Gründen begonnen hatte“, so Bösch.

„Im März folgte der Bundespräsident, da er selbst keine fachlichen Kenntnisse dazu besaß, anscheinend dem Vorschlag seines Adjutanten Starlinger und unterzeichnete nicht. Nun wird ungerechtfertigterweise Zweifel an der Qualifikation dieser Generäle und dem Bestellungsvorgang geübt, was nicht nur die Betroffenen, sondern auch die untadeligen Mitglieder der unabhängigen Bewertungskommission diskreditiert“, sagte Bösch.

„Anscheinend arbeitet Starlinger schon für Schwarz-Grün und legt die Schienen für ein Berufsheer. Leidtragende sind die diskreditierten Offiziere, die Mitglieder der Bewertungskommission und im Endeffekt das Österreichische Bundesheer“, betonte der FPÖ-Wehrsprecher.

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