PVÖ-Kopietz: Neuerlich bescheidene Leistung der privaten Zukunftsvorsorge

Versprechungen haben nicht gehalten - öffentliches Pensionssystem überlegen

Wien (OTS) - „Auch das vergangene Jahr war kein gutes für die Veranlagungs-Performance der privaten Alters- bzw. Zukunftsvorsorge. Nicht nur dass die Zahl der Verträge auch im vergangenen Jahr rückläufig gewesen ist, wies auch das verwaltete Vermögen gegenüber 2017 ein deutliches Minus aus. Für jene, die auf die private Zukunftsvorsorge gesetzt hatten, keine erfreuliche Situation, mussten viele von ihnen doch finanzielle Einbußen hinnehmen. Einmal mehr hat diese Entwicklung bewiesen, dass die private Pensionsvorsorge kein goldenes Huhn ist, das Eier legt“, erklärte der Landespräsident des Wiener Pensionistenverbandes Harry Kopietz zu den jüngst veröffentlichten Kennzahlen der Branche.

„Das öffentliche Pensionssystem ist, das wird einmal mehr bestätigt, offensichtlich dem privaten klar überlegen“, setzte Kopietz fort. „Die von öffentlichen Versicherungsanstalten und dem Staat geleisteten Pensionen sind sicher, zudem ist gesetzlich die jährliche Anpassung der Pensionen zumindest an die Inflationsrate gewährleistet. Die von der damaligen schwarzblauen Regierung im Jahr 2003 als besonders attraktiv verkündete private Pensionsvorsorge als Teil der Kampagne mehr Privat weniger Staat hat sich hingegen als holprig erwiesen“, meinte Kopietz.

Gegen Pflegeversicherung

Einmal mehr sprach sich Kopietz zudem gegen die neuerlich seitens konservativer Parteien und neoliberaler Wirtschaftsexperten vorgeschlagene Pflegeversicherung aus. Kopietz: „Die Qualität der Pflege darf nicht von der Höhe der jeweiligen Versicherungsprämie abhängig sein. Zudem würde eine Versicherung letztlich die ohnehin hohen Arbeitskosten verteuern. Der PVÖ spricht sich daher für die Beibehaltung der bewährten Steuer-finanzierten Pflege aus“, schloss Kopietz. (Schluss)

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