Samariterbund für Katastrophenfälle gut vorbereitet

Naturkatastrophen nehmen zu, die SamariterInnen üben weltweit für den Ernstfall

Wien (OTS) - Mit dem 13. Oktober 2019 dem „Internationalen Tag der Katastrophenvorbeugung“ der Vereinten Nationen (UN) soll in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für weltweit zunehmende Katastrophenereignisse und ihre verheerenden Auswirkungen sowie entsprechende Vorbereitungen und Vorbeugungsmaßnahmen geschaffen werden.

„Eine wichtige Aufgabe zur Vorbeugung von Naturkatastrophen ist die Vorbereitung auf mögliche Auswirkungen von Katastrophenereignissen auf Mensch, Tier sowie Hab und Gut, um dadurch eine schnellere und effizientere Bewältigung dieser Auswirkungen erreichen zu können. Diese Vorbereitung kann nicht nur auf persönlicher Ebene durch jeden Einzelnen selbst erfolgen, sondern auch durch die Maßnahmen von kompetenten Hilfsorganisationen wie dem Samariterbund“, sagt Bundeseinsatzleiter Wolfgang Krenn.

Ehrenamtliche HelferInnen gesucht

Solche Maßnahmen werden durch die ehrenamtlichen Katastrophenhilfeeinheiten des Samariterbundes, sei es auf nationaler oder internationaler Ebene, durchgeführt. Als anerkannte Internationale Katastrophenhilfe-Einheit steht das Samaritan Austria – Rapid Response Team (SA-RRT) mit entsprechenden Einsatzmodulen, Fähigkeiten und Spezialisten jederzeit für internationale Einsätze bereit.

Für den Bereich der internationalen Katastrophenhilfe werden auch immer entsprechend interessierte und qualifizierte ehrenamtliche MitarbeiterInnen gesucht, die bereit sind, weltweit Menschen in Not zu helfen.

Übungen der internationalen Koordinierung & Humanitären Hilfe im Katastrophenfall

Um für den Ernstfall vorbereitet zu sein, nimmt die internationale Einheit Samaritan Austria – Rapid Response Team (SA-RRT) regelmäßig an Fortbildungen, Trainings und Übungen auf der ganzen Welt teil. Besonders in Gebieten, die regelmäßig von großen Naturkatastrophen heimgesucht werden, ist dies von großer Bedeutung, wie zuletzt bei der internationalen Simulations-Katastrophenübung des Union Civil Protection Mechanism „Plug-In Exercise Caribbean Coast 2019 – PIX 1“ auf den Karibischen Niederlanden. Nach einem Vulkanausbruch auf der Insel Saba und Sint Eustatius und ein dadurch entstandenes Erdbeben samt Tsunami wurde internationale Hilfe durch den EU-Zivilschutzmechanismus angefordert.

Im Rahmen dieser mehrtägigen Simulationsübung, die Mitte September 2019 stattgefunden hat, wurde als Führungskomponente des SA-RRT Erdbebenrettungsteams (MUSAR) die Koordinierung und Zusammenarbeit mit anderen internationalen Teams und den Behörden vor Ort geübt.

Der Samariterbund leistet aber nicht nur kurzfristige Katastrophenhilfe, sondern auch Humanitäre Hilfe und längerfristige Entwicklungszusammenarbeit, um die großen Auswirkungen von Katastrophen langfristig zu bewältigen und die Resilienz von betroffenen Menschen zu erhöhen bzw. die Schäden durch zukünftige Katastrophenereignisse zu vermindern.

Gemeinsame Projekte zur Selbsthilfe in betroffenen Gebieten

Neben bewaffneten Konflikten haben Naturkatastrophen im Jahr 2019 Menschen in Not gebracht. Im März traf Taifun Idai in Mosambik an Land und hinterließ eine Spur der Zerstörung. Um in dieser Situation den Menschen vor Ort ein größtmögliches Maß an Unterstützung zu geben, haben der Samariterbund und das Hilfswerk International – beide Mitglieder bei „Nachbar in Not“ – ihre Kräfte und Mittel gebündelt und ein gemeinsames Projekt entwickelt, im Zuge dessen unter anderem Nahrungsmittelpakete und Wasseraufbereitungsprodukte verteilt werden. Die Humanitäre Hilfe des Samariterbundes erreicht eine große Anzahl von betroffenen Menschen und trägt dazu bei, die Rückkehr in den gewohnten Alltag zu erleichtern.

Bitte unterstützen Sie uns beim Helfen:

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Kennwort: „Katastrophenhilfe“



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