NEOS Wien zu StRH-Bericht: Das Volkstheater braucht ein mutiges Reform- und Sanierungskonzept

Christoph Wiederkehr: „Stadtrechnungshof attestiert die prekäre Lage des Volkstheaters“

Wien (OTS) - Der Stadtrechnungshof Wien hat in seinem aktuellen Bericht ausführlich die prekäre Lage des Wiener Volkstheaters dargelegt. „Die Ergebnisse der Überprüfung des Stadtrechnungshofs geben jeden Grund zur Sorge und zeigen den dringenden Reformbedarf des Volkstheaters. Die Leistungskennzahlen des Volkstheaters sind – wie wir bereits aus unsere Anfrage wissen – dramatisch. Ein geringer Eigendeckungsgrad, sinkende Besucherzahlen und eine schwache Sitzplatzauslastung im Vergleich zu anderen Theaterhäusern, kennzeichnen die Abwärtsspirale, in der sich das Volkstheater befindet. Nun liegen uns aus dem Bericht auch die Finanzkennzahlen für das Geschäftsjahr 2017/18 vor: Mit einer Eigenmittelquote von nur 8 %, einem negativen Working Capital und einer fiktiven Schuldentilgungsdauer von 17,5 wäre eigentlich ein Reorganisationsverfahren einzuleiten. Die Zeit drängt – es braucht jetzt sofort ein mutiges Reform- und Sanierungskonzept für das Volkstheater, sonst wird es nur weiter bergab gehen“, so NEOS Wien Klubobmann Christoph Wiederkehr.

„Der Stadtrechnungshof hat die Probleme dargelegt – jetzt liegt es an den Verantwortlichen ein mutiges Reform- und Sanierungskonzept umzusetzen. Mit der neuen Volkstheater-Leitung und der Wiederaufnahme des Spielbetriebs nach den geplanten Umbau- und Sanierungsarbeiten nächstes Jahr, muss auch ein neues Zukunftskonzept stehen“, fordert der Klubobmann, denn „ein ‚Weiter-Wurschteln‘ kann in dieser dramatischen Lage für diese wichtige Kulturinstitution Wiens keine Option mehr sein.“

Rückfragen & Kontakt:

NEOS – Klub im Wiener Rathaus
Presse
+43 664 849 15 42
Elisabeth.Pichler@neos.eu

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKW0003