Hochwasserschutz Donau: Funktionale Fertigstellung an weiten Teilen des Marchfeldschutzdamms

Sanierung der Hochwasserschutzanlagen bedeutet Sicherheit für rund 30.000 Menschen in Wien und Niederösterreich.

Die Runderneuerung des Hochwasserschutzes nach dem Stand der Technik bedeutet optimale Hochwassersicherheit für rund 30.000 Bürgerinnen und Bürger in Wien und Niederösterreich. Ein Großteil der Bauarbeiten konnte nun deutlich früher als geplant abgeschlossen werden.
viadonau-Geschäftsführer Hans-Peter Hasenbichler
Die Sanierung des Marchfeldschutzdamms ist ein besonders wichtiges Projekt um insgesamt 110 Mio. Euro, das wir in Zusammenarbeit mit dem Bund und der Stadt Wien erfolgreich umsetzen. Hier zwischen Marchfeld und Nationalpark wird gezeigt, wie wir Hochwasserschutz und Naturschutz optimal verbinden."
LH-Stv. Stephan Pernkopf

Wien (OTS) - Seit 2017 wird das im Eigentum der Donauhochwasserschutz-Konkurrenz (DHK) stehende Hochwasserschutzsystem "Marchfeldschutzdamm" durch viadonau generalsaniert. viadonau-Geschäftsführer Hans-Peter Hasenbichler: "Die Runderneuerung des Hochwasserschutzes nach dem Stand der Technik bedeutet optimale Hochwassersicherheit für rund 30.000 Bürgerinnen und Bürger in Wien und Niederösterreich. Ein Großteil der Bauarbeiten konnte nun deutlich früher als geplant abgeschlossen werden."

Schon im Frühjahr 2019 zeichnete sich ein gutes Vorankommen der Bauarbeiten an den Hochwasserschutzanlagen ab. So war bei dem eingesetzten Sanierungsverfahren mittels innenliegender Dichtwand, bei dem der Damm nicht geöffnet werden muss, durch den Einsatz von Dichtwandfräsen ein hohes Arbeitstempo möglich, während die Schutzfunktion des Dammes dabei stets intakt blieb. In den Abschnitten von DHK/viadonau, Schönau – Witzelsdorf und Stopfenreuth – Rußbach, ist das Ende der Sanierung bereits besonders spürbar. Die Wiederherstellung der Wege und der Rückbau von Lagerflächen sind in vollem Gange. Parallel zu den Dammsanierungsarbeiten läuft die elektromaschinelle Ausrüstung der Pumpwerke und der Siele sowie die Neuerrichtung der zweiten Rußbachbrücke im Gemeindegebiet von Engelhartstetten.

Das österreichische Verkehrsministerium (BMVIT) finanziert dieses Projekt mit rund 77 Mio. Euro (70% der Gesamtbaukosten). Verkehrsminister Andreas Reichhardt ist überzeugt, "dass die Bedeutung dieses modernen Hochwasserschutzsystems - gerade mit Blick auf künftige extreme Wetterereignisse - nicht hoch genug einzuschätzen ist".

Der rasche Baufortschritt bedeutet nicht nur Hochwassersicherheit für die Anrainer, sondern ermöglicht wieder günstigere Bedingungen für Radfahrer. So wird ein Großteil der Radwegumleitungen nun voraussichtlich nur bis Ende 2019 (anstelle von Ende 2020) erforderlich sein.

Niederösterreichs Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf setzt auf die optimale Verbindung zwischen Schutzmaßnahmen und ökologischem Einklang:"Die Sanierung des Marchfeldschutzdamms ist ein besonders wichtiges Projekt um insgesamt 110 Mio. Euro, das wir in Zusammenarbeit mit dem Bund und der Stadt Wien erfolgreich umsetzen. Hier zwischen Marchfeld und Nationalpark wird gezeigt, wie wir Hochwasserschutz und Naturschutz optimal verbinden."

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