„Thema“ über „Gestrandet im Dschihad – dürfen IS-Anhängerinnen zurück nach Österreich?“

Am 7. Oktober um 21.10 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Christoph Feurstein präsentiert „Thema“ am Montag, dem 7. Oktober 2019, um 21.10 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Gestrandet im Dschihad – dürfen IS-Anhängerinnen zurück nach Österreich?

Sabina war Anhängerin des terroristischen IS und ist 2014 nach Syrien gegangen, wo sie offenbar ums Leben kam. Ihre zwei kleinen Söhne sind seit wenigen Tagen bei ihrer Großmutter in Wien. Gefunden wurden sie in einem der Gefangenenlager im Norden Syriens. Dort befinden sich drei weitere österreichische Kinder mit ihren Müttern – Sophie aus Wien und Maria aus Salzburg. „Sie bereut ihre Entscheidung sehr“, erzählt Marias Mutter im „Thema“-Interview. Ihr Mann und sie konnten ihre Tochter heuer im Lager besuchen: „Wir hatten Angst, dass unsere Enkelkinder Isar und Mohamed den heißen Sommer nicht überleben.“ Falls die Heimkehr gelingt, erwartet die Frauen ein Prozess. Christoph Bendas berichtet.

„Cyberneider“ – Natascha Kampusch über Hass im Netz

Am Donnerstag fiel ein richtungsweisendes Urteil des Europäischen Gerichtshofs: soziale Medien wie Facebook, Twitter und Co können gezwungen werden, Hasspostings weltweit aus dem Internet zu löschen. Die Klage kam aus Österreich, von der ehemaligen Politikerin Eva Glawischnig. Sie und andere Frauen wie Natascha Kampusch berichteten vor zwei Jahren in einem „Thema Spezial – Hass im Netz“ über ihre Erfahrungen. Kampusch war in Österreich eines der ersten Ziele von Hasspostern. Zu einer Zeit, in der es noch keine Beratungsstellen oder rechtliche Möglichkeiten dagegen gab. Jetzt erscheint ihr Buch „Cyberneider“. Christoph Feurstein und Oliver Rubenthaler haben nachgefragt, wie Natascha Kampusch heute mit Anfeindungen umgeht, und Einrichtungen besucht, in denen Opfern und Tätern von Hass im Internet geholfen wird.

„Extinction Rebellion“ – mit zivilem Ungehorsam gegen die Klimakrise

„Ja, ich habe vor, mich bei der Aktion am Montag von der Polizei festnehmen zu lassen“, sagt die Oberösterreicherin Anna Stroblmair. Die Mutter einer zweijährigen Tochter hat sich der Umweltbewegung „Extinction Rebellion“ angeschlossen. Die „Rebellen gegen die Auslöschung“ starten am 7. Oktober eine weltweite Protestwoche. In mehr als 60 Städten, darunter auch in Wien, soll mit „Aktionen des zivilen Ungehorsams“ Druck auf die Politik gemacht werden, mehr für den Schutz des Klimas zu tun. Während die Anhängerinnen und Anhänger von „Fridays for Future“ friedlich und angemeldet demonstrieren, legen es die Mitglieder von „Extinction Rebellion“ darauf an, zu provozieren. Die Bewegung kommt aus England und ist durch Blockadeaktionen in London bekannt geworden. Andrea Poschmaier und Markus Stachl haben recherchiert und beobachten die Aktionen in Wien.

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