ÖVP-Thaler: "Brauchen modernen, unbürokratischen Binnenmarkt"

Anhörung der designierten Binnenmarktkommissarin Goulard im Europaparlament/"Internationale Wettbewerbsfähigkeit nötig"

Brüssel (OTS) - "Der Wettbewerb für KMU wird immer schneller und internationaler. Um dort zu reüssieren, brauchen wir einen modernen und unbürokratischen Binnenmarkt, der die Interessen der Produzenten und der Verbraucher gleichermaßen berücksichtigt", sagt die ÖVP-Europaabgeordnete Barbara Thaler zur heutigen Anhörung der designierten Binnenmarktkommissarin Sylvie Goulard im Europaparlament. "Ein echter Binnenmarkt ist die Hauptschlagader für die internationale Wettbewerbsfähigkeit, vor allem für unsere klein- und mittelständischen Betriebe. Wir brauchen einen modernen, barrierefreien Waren-, Personen- und Dienstleistungsverkehr."

Konkret stellt sich die französische Kandidatin Goulard den Fragen des Ausschusses für Binnenmarkt und Verbraucherschutz. "Besonders interessiert mich, wie die Kommission ihre gesammelte Erfahrung zu den Themen Datenschutzgrundverordnung, eCommerce und Geoblocking einsetzt, um diese Themen weiterzuentwickeln. Wir brauchen eine Balance zwischen sinnvollen gesetzlichen Rahmenbedingungen ohne überbordende Bürokratie für die Anbieter und einem effizienten Verbraucherschutz für die Konsumentinnen und Konsumenten", sagt Thaler, die der Anhörung als Ausschussmitglied beiwohnt und den Bereich aus der Praxis als Unternehmerin in der IT-Branche und Vize-Präsidentin der Tiroler Wirtschaftskammer gut kennt.

Thaler begrüßt, dass sich Goulard laut ihrem Mission Letter zu einem mutigen Fortschritt zum Thema "Digital Economy and Society und künstliche Intelligenz" innerhalb der ersten 100 Tage verpflichtet: "Egal ob in Handel, Verkehr oder Gewerbe, überall sind automatisierte Abläufe bereits Realität. Sie bringen Zeitersparnis für die Menschen, die sich dann zum Beispiel auf Kundenkontakt oder Montage konzentrieren können. Aber hier muss endlich Licht ins Dunkel. Wir brauchen moralisch und ethisch klare Linien und müssen den Menschen die Angst davor nehmen. Dann kann diese Technologie endlich auch die Unterstützung sein, für die sie immer weiterentwickelt wird."

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