WESTbahn wünscht sich mehr Wettbewerb auf der Schiene

Ausschreibungen im Nahverkehr bringen ein verbessertes Angebot zu günstigeren Konditionen

Wien (OTS) - Wenige Tage vor der Wahl wurde im Nationalrat ein umfangreiches Finanzpaket für Verkehrsdiensteverträge verabschiedet. Die zukünftige Regierung muss die Möglichkeit nutzen, für den öffentlichen Schienenverkehr eine echte Veränderung zu bewirken: Indem sie bei der Vergabe der Verkehre auf wettbewerbliche Ausschreibungen setzt und damit die Verschwendung öffentlicher Gelder durch die zuletzt im BMVIT verantwortlichen Minister beendet. Erfahrungen aus ganz Europa belegen, dass sich Subventionen durch Ausschreibungen bei gleichbleibender Qualität des Verkehrsangebots um zumindest 20 – 30 % reduzieren lassen.

Den Parteien, die sich in den nächsten Wochen zu Koalitionsgesprächen für eine mögliche Regierungsbildung zusammensetzen, sei daher das Thema Wettbewerb auf der Schiene als Booster für „mehr Bahn zur Klimarettung“ ans Herz gelegt: Ein Neustart beim Modus der Schienenverkehrs-Vergaben macht das Gesamtsystem besser und kostengünstiger. Für mehr Wirtschaftlichkeit bei der Bahn haben wir in Österreich nicht noch einmal zehn bis fünfzehn Jahre Zeit, denn nur sparsamere Systeme erleichtern den Ausbau für klimafreundliche Schienenverkehre.

Die WESTbahn wünscht sich daher ein Umdenken nach dem Vorbild der CDU in Deutschland: Nachdem die deutsche Regierung einen Milliarden-Segen für die Bahn in Aussicht gestellt hatte, hat die Partei klar gemacht, dass sie gegen die Verzerrung des Wettbewerbs zugunsten der Staatsbahn ist. Mehr Wettbewerb bedeutet ein größeres öffentliches Verkehrsangebot für die gleiche Subventionssumme, was die klimafreundliche Mobilität deutlich stärkt. Der Stopp der derzeit hierzulande geplanten Direktvergaben und Vertragsabschlüsse ist daher der notwendige Schritt für eine zeitgemäße sowie kosten- und umweltbewusste Verkehrspolitik auf der Schiene.

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