Umfrage: 61 Prozent finden E-Scooter im Straßenverkehr gefährlich

Lieber auf dem Radweg // zu wenig gesetzliche Regelungen // blockieren Gehwege und Eingänge

Wien (OTS) - Mit E-Scootern verbindet man Spaß, Geschwindigkeit, Flexibilität und Umweltfreundlichkeit. Schnell hat die städtische Bevölkerung die neuen Gefährte angenommen. Bereits acht E-Scooter Anbieter sind in Wien aktiv. Aber wie stehen die Österreicher zum E-Scooter-Boom? Satte 61 Prozent empfinden E-Scooter als Gefahr im Straßenverkehr und nur zehn Prozent finden die Elektroroller unbedenklich im Straßenverkehr. Das zeigt eine Umfrage von Innofact im Auftrag AutoScout24.at im September 2019 unter 500 Österreicherinnen und Österreichern zwischen 18 und 65 Jahren.

Was bereitet den Österreichern Sorgen, wenn es um die neuen hippen Roller geht und was möchten sie ändern? 58 Prozent der Befragten finden E-Scooter im fließenden Straßenverkehr auf der Fahrbahn gefährlich und möchten die wendigen Flitzer lieber auf den Radwegen sehen. Jeder Zweite ist der Ansicht, dass es zu wenig gesetzliche Regelungen gibt. Was gerade in der Stadtverwaltung von Wien diskutiert wird, beschäftigt auch die Bürger. Vier von zehn lehnen E-Scooter ab, weil sie an beliebigen Orten abgestellt werden und Gehwege und Eingänge blockieren. Ebenso viele empfinden das Verhalten der E-Scooter-Fahrer als rücksichtlos und haben den Eindruck, dass diese weder auf Autos, Radfahrer oder Fußgänger aufpassen. Nur eine Minderheit von 12 Prozent stört rein gar nichts an E-Scooter-Fahrern.

Frauen (64 Prozent) und die über 50-Jährigen (69 Prozent) empfinden E-Scooter am stärksten als Gefahr im Straßenverkehr. Aber auch bei Männern liegt der Wert mit 59 Prozent nur geringfügig darunter und auch 58 Prozent der unter 30-Jährigen sieht das Thema nicht völlig entspannt. Über rücksichtsloses Verhalten der neuen Verkehrsteilnehmer ärgern sich Personen zwischen 50 und 65 Jahren am meisten. Recht entspannt sieht das die Gruppe der 30 bis 40-Jährigen. Vermutlich hat in dieser Altersgruppe ein Gutteil kleine Kinder zu Hause und erwartet nicht so viel Rücksichtsnahme von anderen wie der Rest der Bevölkerung.

Warum E-Scooter abgelehnt werden

Gründe für Ablehnung von E-Scootern in Prozent

  • Ich finde E-Scooter im fließenden Straßenverkehr auf der Fahrbahn gefährlich. Sie sollten lieber auf dem Radweg fahren: 58
  • Es gibt zu wenig gesetzliche Regelungen für E-Scooter-Fahrer: 48
  • E-Scooter werden an beliebigen Orten abgestellt und blockieren Gehwege und Eingänge: 39
  • E-Scooter-Fahrer fahren rücksichtslos und passen weder auf Autos noch auf Fußgänger oder Radfahrer auf: 38
  • Nein, mich stört nichts an E-Scootern oder E-Scooter-Fahrern: 12
  • Ich weiß leider zu wenig zu diesem Thema: 9

Quelle: Autoscout.at/Innofact, Basis: repräsentative Stichprobe unter 502 ÖsterreicherInnen zwischen 18 und 65 Jahren, September 2019

Über AutoScout24:

AutoScout24 ist europaweit der größte Online-Automarkt. Mit AutoScout24 können Nutzer Gebraucht- sowie Neuwagen kaufen und verkaufen. In Österreich ist gebrauchtwagen.at seit 2017 Teil der Scout24-Gruppe. Die beiden Portale verzeichnen in Österreich rund 8 Millionen Besuche*) pro Monat, ihre Nutzer können unter je mehr als 150.000 Angeboten wählen. Für den Erfolg von Scout24 in Österreich sind rund 60 Mitarbeiter in Wien verantwortlich. AutoScout24 und gebrauchtwagen.at gehören zur Scout24-Gruppe, die führende digitale Marktplätze im Immobilien- und Automobilbereich in Deutschland und anderen ausgewählten europäischen Ländern betreibt. Weitere Informationen finden Sie unter autoscout24.at und gebrauchtwagen.at.

*) Google Analytics Daten Durchschnitt Q2 2019

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