Juraczka/Schwarz: Volkspartei bringt Anträge zur Schulwegsicherung durch

Alle Fraktionen stimmen für Parksheriffs als Schülerlotsen - Jetzt Umsetzung veranlassen, um größtmögliche Sicherheit für Kinder zu gewährleisten

Wien (OTS) - „Kinder müssen möglichst sicher in die Schule und wieder nach Hause kommen. Unser konkreter Vorschlag, der heute von allen Fraktionen angenommen wurde: Parkraumüberwacher sollen zur Sicherung von Schulwegsicherungspunkten und Fußgängerübergängen eingesetzt werden. Ordnung und Sicherheit lassen sich so sehr gut verbinden“, so Bildungssprecherin Sabine Schwarz nach dem Beschluss im heutigen Gemeinderat.

Alleine im Vorjahr gab es in Wien 88 Schulwegunfälle von 6- bis 15-Jährigen. Das bedeutet, dass etwa jeden zweiten Schultag ein Unfall am Schulweg auf Wiens Straßen passiert. „Schulwegunfälle sind keine Frage des Schicksals, sondern eine Frage der Umsicht, Weitsicht und Einsicht aller Verkehrsteilnehmer – aber auch der verantwortlichen Politiker“, so Verkehrssprecher Manfred Juraczka, der auf rasche Umsetzung drängt: "Nun sind die Ausschüsse am Wort. Wenn Rot-Grün Schulwegsicherheit ernst nimmt, schaffen wir gemeinsam mehr Sicherheit und Ordnung auf Wiens Schulwegen. Parksheriffs als Schülerlotsen sind dafür eine sinnvolle Maßnahme!"

Alle Forderungen der neuen Volkspartei Wien für mehr Schulwegsicherheit:

- Einsatz von Parkraumüberwachungsorganen der Stadt Wien zur Sicherung weiterer von den Schulen gewünschten Schulwegsicherungspunkten.

- Effiziente und möglichst flächendeckende Geschwindigkeitskontrollen vor Schulen und Schulschutzwegen im Rahmen einer massiven Aufstockung von mobilen Geschwindigkeitsüberwachungsboxen durch die Stadt Wien.

- Ausbau der Elternhaltestellen – „Kiss & Ride-Plätzen“ – auf der Straßenseite der Schule zum Aus- und Einsteigen der Kinder.

- Verlegung von Bus-Haltestellen näher zu den Schulen, um zusätzliche Fahrbahnüberquerungen möglichst zu vermeiden.

- Ausbau von weiteren Querungshilfen an stark frequentierten oder breiten Straßen, wie Mittelinseln, Gehwegvorziehung, Ampeln.

- Ausstattung der Schutzwege vor Schulen mit in den Boden eingelassenen Blinklichtern.

- Entschärfung der „Tote Winkel“-Problematik an Kreuzungen, durch Versetzung von Schutzwegen möglichst weit weg von den Kreuzungen sowie ortsfeste Spiegeln und Lichtzeichen für Radfahrer.

- Breitere Gehwege, wo es baulich möglich ist.

- Auf ampelgeregelten Kreuzungen im Bereich vor Schulen separate Schaltung der Fußgängerampeln.

- Ausbau und Erweiterung von Schulwegtrainings und Schulweg-Checks für Schulanfänger im Rahmen der Verkehrserziehung unter Nutzung der Initiative GEMEINSAM SICHER.

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