PVÖ-Kopietz: Mit Rechtsanspruch auf Pflegekarenz und Pflegeteilzeit neuerlich Forderungen des Pensionistenverbandes realisiert

Der Pensionistenverband Österreichs (PVÖ) war und ist beim Thema Pflege die treibende Kraft.

Wien (OTS) - „Mit dem vom Nationalrat in seiner letzen Sitzung vor der Nationalratswahl beschlossenen Rechtsanspruch auf Pflegekarenz und Pflegeteilzeit mit Beginn des kommenden Jahres wurde ein weiterer wichtiger Schritt im Pflegebereich beschlossen. Auch diese Maßnahmen gehen auf eine ursprüngliche Forderung des Pensionistenverband Österreichs (PVÖ) zurück. Damit hat die größte Senioren-Interessensorganisation Österreichs einmal mehr ihre Durchschlagskraft bewiesen“, erklärte der Landespräsident des PVÖ Wien, Landtagsabgeordneter Harry Kopietz.

„Mit dem Rechtsanspruch wird für die Pflegenden selbst aber auch und vor allem den pflegenden Angehörigen eine große Erleichterung geschaffen“, so Kopietz weiter. Wichtig sei dabei zudem, dass es für die Inanspruchnahme der beiden Maßnahmen keine explizite Zustimmung des Arbeitsgebers braucht. Die Arbeitnehmer bräuchten nicht um ihren Arbeitsplatz bangen, den Arbeitgeber entstünden keine Kosten, weil das Pflegekarenzgeld in der Höhe des fiktiven Arbeitslosenentgeltes über den Weg des Sozialministeriums geleistet werde.

Kopietz erinnerte zudem daran, dass „mit der Pflegekarenz und der Pflegeteilzeit ein weiterer bedeutender Mosaikstein zur Verbesserung und damit Aufwertung der Pflege gesetzt worden ist“. Kopietz: „Mit der Einführung des Pflegegeldes vor etwas mehr als einem Vierteljahrhundert, der Übernahme von Beiträgen von pflegenden Angehörigen bei Pensionszeiten und Krankenversicherung vor zehn, der Schaffung des Pflegefonds vor acht Jahren sowie nicht zuletzt dem im vergangenes Jahr beschlossenen Wegfall des Regresses bei der Pflege in Pflegeheimen wurde in allen Fällen letztlich Initiativen des PVÖ Rechnung getragen. Das unterstreicht einmal mehr, wie fruchtbringend der engagierte Einsatz des PVÖ für die Anliegen jener, die der tatkräftigen Unterstützung der Gesellschaft bedürfen, ist“, schloss Kopietz. (Schluss)

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