AKS fordert mit neuer Kampagne Teilnahme an Demonstrationen, nun wird es erlaubt.

AKS fordert mit ihrer Kampagne #schulebrennt die Teilnahme an Demonstrationen. Bildungsministerin Rauskala erlaubt Teilnahme an Klimaschutzdemos nun unter bestimmten Bedingungen.

Wien (OTS) - Der damalige Bildungsminister Heinz Faßmann hat im März in einem Erlass das Fernbleiben vom Unterricht aufgrund einer Demonstration verboten. Eine Verwaltungsstrafe von bis zu 440 Euro drohte Schülerinnen und Schüler für das unentschuldigte Fernbleiben vom Unterricht. AKS forderte schon damals die erlaubte Teilnahme an Demonstrationen und diese als geltenden Entschuldigungsgrund in der Schule. Anlässlich der internationalen Protestwoche gestattet Bildungsministerin Rauskala die Beteiligung an Klimaschutzdemos unter Aufsicht.

Bundesvorsitzende der Aktion kritischer Schüler_innen (AKS) Noomi Anyanwu meint: „Es ist natürlich sehr erfreulich, dass Schülerinnen und Schüler nun zumindest unter Aufsicht an den Fridays For Future Demonstrationen teilnehmen können. Trotzdem sollte dies auch ohne dieser Voraussetzung möglich sein, denn wir Schülerinnen und Schüler sind die Zukunft. Wir werden nicht sitzen bleiben und zusehen wie unsere Erde zerstört wird. Wir werden weiterhin auf die Straßen gehen, um für unsere Zukunft zu kämpfen.“

Seit über einem Jahr streiken Schülerinnen und Schüler freitags für das Klima. Was von der damals 15-jährigen Greta Thunberg ausging, ist zu einer globalen Bewegung geworden. Weltweit gehen nicht mehr nur Schülerinnen und Schüler, sondern auch Eltern, Lehrpersonen und Arbeiterinnen und Arbeiter für Klimaschutz auf die Straßen und immer mehr Gemeinden rufen den Klimanotstand aus. Aktion kritischer Schüler_innen fordert Politik zum weiteren Handeln auf.

„Der Klimawandel und seine Folgen betrifft uns alle, allen voran uns Schülerinnen und Schüler. Die Klimakrise kann nur gestoppt werden, wenn wir das System und den Kapitalismus kritisch hinterfragen. Fast zwei Drittel der von Menschen verursachten CO2-Emissionen gehen auf 90 Unternehmen zurück. Wir dürfen nicht länger Konsumentinnen und Konsumenten die Schuld geben, sondern müssen das Problem an der Wurzel packen“, stellt Noomi Anyanwu abschließend klar.

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