VSV/Kolba: Was tun, wenn Thomas Cook pleite geht?

Informationen zur Reisebürosicherungsverordnung

Wien (OTS) -

Probleme mit Thomas Cook - Was Tun?

Der britische Reiseveranstalter Thomas Cook ist in finanziellen Schwierigkeiten. Die Medien berichten von der Gefahr einer Insolvenz und davon, dass 600.000 Urlauber in Ihren Reisezielen "stranden" könnten. In Tunesien - so berichtet Blick - würden Reisende von Hoteliers am Verlassen der Unterkunft gehindert. Sie sollen den Preis des Hotels vor Ort nochmals bezahlen.

Thomas Cook hat in Österreich eine Zweigniederlassung, die auch gemäß der Reisebürosicherungsverordnung - laut Gewerberegisterauskunft (GISA) - gegen Insolvenz abgesichert ist. Sollte es zu Problemen kommen, kann man sich an den Abwickler: AWP P&C S.A. in 1120 Wien, Pottendorfer Strasse 23-25, +43 1 52503-0 wenden.

Bei Pauschalreisen (zB Flug und Hotel gemeinsam gebucht) bzw bei verbundenen Reiseleistungen hat man Anspruch darauf, ohne Kosten sicher wieder in die Heimat zurückbefördert zu werden. Man hat aber auch Anspruch darauf, dass man etwaige Zahlungen an örtliche Hoteliers, die einem nicht abreisen lassen ohne nochmals zu bezahlen (EuGH vom 14.5.1998 Rs C 364/96 VKI gegen Österr. Kreditversicherungs AG), vom Versicherer refundiert bekommt. Wichtig: Man muss seine Ansprüche binnen acht Wochen ab Eintritt der Insolvenz beim Abwickelt anmelden!

Service: Der VSV bietet kostenlos einen Newsletter an.

Rückfragen & Kontakt:

Rückfrage für Journalisten: Dr. Peter Kolba, Obmann des VSV, +43 660 2002437

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VBR0001