NEOS zu Asylwerbenden in Lehre: Jetzt ist zack, zack, zack gefragt

Sepp Schellhorn: „Peschorn muss jetzt rasch eine gesetzliche Grundlage schaffen, damit diese jungen Menschen nicht mehr abgeschoben werden.”

Wien (OTS) - Vorsichtig optimistisch zeigt sich NEOS-Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn, nachdem der Entschließungsantrag zu den Asylwerber_innen in der Lehre in der Nationalratssitzung am Donnerstag überraschend eine Mehrheit (mit Ausnahme der FPÖ) gefunden hat. „Jetzt ist Innenminister Peschorn am Zug. Einmal ist zack, zack, zack gefragt - die Übergangsregierung muss jetzt rasch eine ausreichende gesetzliche Grundlage schaffen, damit diese gut integrierten jungen Menschen bis zum Abschluss ihrer Lehre in Österreich bleiben können und nicht mehr abgeschoben werden.”

Schellhorn hofft, dass sich dauerhaft beim Thema Lehre und Asyl die Vernunft durchsetzt - auch bei der Volkspartei. „Dieses Mondfenster darf nicht wieder zugehen, ohne dass wir eine dringend notwendige Lösung gefunden haben. Wir haben die klare Regelung, wie wir sie uns vorstellen, längst auf den Tisch gelegt. Unser 3+2-Modell gibt Asylwerbenden, die bereits in Ausbildung sind, die Möglichkeit, ihre Ausbildung abzuschließen. Danach dürfen sie noch zwei Jahre in Österreich bleiben. Im Anschluss können sie eine Rot-Weiß-Rot-Karte beantragen. Entschließen sie sich, keine Rot-Weiß-Rot-Karte zu beantragen, kehren sie mit einer fundierten Ausbildung und Arbeitserfahrung in ihr Herkunftsland zurück. Das ist eine echte Lösung, eine pragmatische, g’scheite und menschliche Lösung“, sagt der NEOS-Wirtschaftssprecher.

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