FSG: Ungerechtigkeiten im Pensionssystem beseitigt!

Keine Abschläge mehr nach 45 Arbeitsjahren

Wien. (OTS) - Wer mindestens 45 Jahre gearbeitet hat, wird künftig nicht mehr mit lebenslangen Pensionsabschlägen bestraft. Diese bis dato geltende Ungerechtigkeit wurde auf Antrag der SPÖ im Nationalrat beseitigt. FSG-Vorsitzender Rainer Wimmer zeigt sich über die Verbesserungen erfreut: „Den im Nationalrat vertretenen sozialdemokratischen GewerkschafterInnen ist ein Durchbruch für mehr Fairness für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gelungen und es wurde damit eine der großen Ungerechtigkeiten in Folge der Pensionsreform unter Wolfgang Schüssel beseitigt.“ ****

Künftig gibt es bei Langzeitversichertenpension, Schwerarbeitspension und Invaliditätspension keine Abschläge mehr, wenn 45 Beitragsjahre aus Erwerbstätigkeit vorliegen. Kindererziehungszeiten im Ausmaß von bis zu 5 Jahren werden angerechnet. Auch die Abschläge von bis zu 13,8 Prozent beim Sonderruhegeld nach dem Nachtschwerarbeitsgesetz gehören nun der Vergangenheit an. Diese Regelungen gelten bei einem Pensionsantritt ab 1. Jänner 2020. (Schluss)


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