ÖGK-Wurzer zur Eröffnung der Kinder- und Jugendreha Rohrbach-Berg: Ein wichtiger Meilenstein in der Versorgung junger Menschen in OÖ

Erstmalig wurden medizinische Leistungen über ein Vergabeverfahren ausgeschrieben.

Wien (OTS) - „Kinder und Jugendliche sind keine kleinen Erwachsene und benötigen auf sie abgestimmte individuelle und maßgeschneiderte Behandlungen. Deshalb freut es mich ganz besonders, dass wir heute, nicht ganz zwei Jahre nach dem Spatenstich, mit der Eröffnung des Kinder- und Jugendlichenrehabilitationszentrums in Rohrbach-Berg in der Versorgungszone Nord einen Meilenstein setzen“, zeigt sich der Generaldirektor der österreichischen Gesundheitskasse, Bernhard Wurzer, erfreut.

Wurzer war schon bei der Erarbeitung des europaweiten Ausschreibungs- und Vergabeverfahrens, das als erstmalig und einzigartig in dieser Form zu bezeichnen ist, in seiner damaligen Funktion als Generaldirektorstellvertreter des Hauptverbands der österreichischen Sozialversicherungsträger federführend beteiligt. Letztlich bekam die hospitals Projektentwicklungsges. m. b. H den Zuschlag.

„Erstmals wurden medizinische Leistungen – in diesem Fall für den wichtigen Bereich der Kinderrehabilitation – über ein Vergabeverfahren ausgeschrieben. In einem ersten Schritt überprüfte der Hauptverband die Qualifikationskriterien der Anbieter, danach wurde mit Hilfe einer unabhängigen Bewertungskommission nach medizinischen Kriterien der Bestbieter ausgewählt“, erläutert Wurzer das Vorgehen.

Mit der Einführung der neuen Kinder-Rehabilitation wurde auch die bis dato übliche Trennung der Zuständigkeiten für angeborene oder erworbene Störungen beendet und eine gemeinsame Finanzierungsvereinbarung mit allen 9 Bundesländern geschlossen.

Umfassende Betreuung im familiären Umfeld

Mit einer Gesamtinvestitionssumme von 23 Millionen Euro entstand auf einer Nutzfläche von 5500 Quadratmetern die stationäre Kinder-Reha, die 36 Betten für mobilisierende Indikationen, 17 Betten für Herz-Kreislauf- und Pulmologie-Rehabilitation sowie 24 Betten für psychosoziale Rehabilitation zur Verfügung hat. Darüber hinaus gibt es 67 Betten für Begleitpersonen, da Familie und Freunde ein besonders wichtiger Baustein im Reha-Prozess sind. Rund 90 MitarbeiterInnen aus den verschiedensten Bereichen sorgen für umfassende Betreuung und vielfältige therapeutische Leistungen.

„Die Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen muss in der jeweils angemessenen Form sowohl körperliche als auch psychische und soziale Aspekte berücksichtigen. Dazu gehören auch Schulunterricht sowie Freizeitgestaltung. Der niedrigschwellige Zugang zur Rehabilitation ist ein Herzstück der Gesundheitsreform“, schließt Wurzer.

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Katrin Trawnitschek, BA
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