BMF verstärkt Zollkontrollen zum Schutz vor Schweinepest

Private Lebensmitteltransporte aus Serbien werden genauer unter die Lupe genommen

Wien (OTS) - In Serbien ist die Afrikanische Schweinepest ausgebrochen. Das ist eine hochansteckende und für alle Rassen von Schweinen meist tödliche Erkrankung, die in der Praxis häufig mit ansonsten unscheinbar wirkenden tierischen Lebensmitteln übertragen wird. Für den Menschen ist das Virus ungefährlich.

Da Tierseuchen immer wieder durch die Mitnahme von Fleisch und Fleischerzeugnissen im Reiseverkehr verbreitet werden, ist die Einfuhr von Fleisch und Fleischerzeugnissen aus Serbien – wie auch aus den meisten anderen Drittstaaten – im Reiseverkehr grundsätzlich verboten. Dieses Verbot gilt unabhängig von der Menge. Die österreichischen Zollbehörden führen regelmäßig Kontrollen durch, um die Einhaltung dieses Verbots zu kontrollieren.

Aufgrund der gefährlichen Tierseuche werden die Kolleginnen und Kollegen der Zolleinheiten allerdings noch intensivere Kontrollen durchführen. Vor allem bei Fernverbindungen, auch Busverbindungen, von Reisenden aus Serbien werden die Kontrollorgane auf die mögliche illegale Mitnahme von tierischen Lebensmitteln achten und diese verstärkt unterbinden.

Informationen zu den Einfuhrbestimmungen von Lebensmitteln im Reiseverkehr sind auf der Webseite des Bundesministeriums für Finanzen (http://bit.ly/einfuhrbestimmungen) oder in der BMF-App, die im jeweiligen Smartphone-Store gratis als Download zur Verfügung steht, zu finden.

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