FPÖ-Mölzer: „Unsere Mittelschule muss bedeutend aufgewertet werden“

„Fachkräftemangel beginnt in der Mittelschule“

Wien (OTS) - „Die ehemalige Hauptschule, heute Mittelschule genannt, wurde in den letzten Jahrzehnten unter vorwiegend sozialistischer Federführung sträflich vernachlässigt“, so der freiheitliche Bildungssprecher NAbg. Wendelin Mölzer. Die Mittelschule habe sich leider in den letzten Jahren zu einem Sammelbecken von Jugendlichen ohne jegliche Perspektiven entwickelt, dies mache sich vor allem im städtischen Raum bemerkbar.

„Dieses Schulsystem ist aber von immenser Bedeutung, denn jeder Mittelschüler muss sich sehr jung für seinen weiteren Weg entscheiden. Will er in die AHS aufsteigen, gar eine HTL besuchen oder doch eine klassische Lehrausbildung beginnen? So hat ihn das Bildungssystem auf diese Entscheidung vorzubereiten und ihm alle jene Werkzeuge in die Hand zu geben, um die kommenden Aufgaben zu meistern – hier beginnt der erste Schritt gegen den Fachkräftemangel. Nur mit uns Freiheitlichen war es möglich, zumindest erste Reparaturen auch bei den Mittelschulen vorzunehmen. Zum einen war das die Wiedereinführung der Leistungsgruppen, zum anderen die fünfteilige Notenskala“, betonte Mölzer.

„Das differenzierte Schulsystem, also keine gemeinsame Schule der 10- bis 14-jährigen, muss erhalten bleiben, kann aber nur dann funktionieren, wenn auch bereits in der Volksschule alle nötigen Voraussetzungen getroffen werden. Die Leistungen in Deutsch und Mathematik müssen den späteren Schulformen entsprechen. Hier dürfen die Standards nicht nach unten nivelliert werden. Ein guter Volksschulabschluss ist eben auch ein Anreiz für eine Leistungsbereitschaft, die berufliches und soziales Weiterkommen absichert“, erklärte Mölzer und bemerkte, dass ein sozialistisches Schulsystem der Marke „Einheitsbrei“ höchstens zu Ghettobildung und Perspektivlosigkeit führen kann.

„Eines hat sich seit den letzten Regierungsverhandlungen deutlich gezeigt – die ÖVP ist in ihrer links-bürgerlichen Feigheit nicht dazu in der Lage, sozialistischen Bildungsutopien Paroli zu bieten und nur eine starke freiheitliche Kraft im Land kann garantieren, dass es weiterhin wesentliche Schritte zur Stärkung unseres Schulsystems geben wird“, so der freiheitliche Bildungssprecher.

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