VCÖ-Mobilitätspreis Österreich für Mobilitätsmanagement von Mahle

Rekordanzahl von 388 Einreichungen, 11 Projekte ausgezeichnet

Wien (OTS) - Das betriebliche Mobilitätsmanagement von Mahle Filtersysteme ist der diesjährige Gesamtgewinner beim VCÖ-Mobilitätspreis Österreich. Zehn weitere Projekte wurden gestern Abend bei Österreichs größtem Wettbewerb für nachhaltige Mobilität ausgezeichnet.

„Betriebliches Mobilitätsmanagement ist ein sehr wirksames Instrument, um den Pendlerverkehr auf Klimakurs zu bringen“, gratulierte VCÖ-Geschäftsführer Willi Nowak den Gewinnerinnen und Gewinnern. Das vom Verkehrsverbund Kärnten koordinierte Projekt motiviert zum Umstieg vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel und auf das Fahrrad.

Der diesjährige VCÖ-Mobilitätspreis, der vom VCÖ in Kooperation mit dem BMVIT, dem BMNT und den ÖBB durchgeführt wird, stand unter dem Motto "Mobilitätswende voranbringen". Österreich hat nur noch zehn Jahre Zeit, um die klimaschädlichen Emissionen des Verkehrs um ein Drittel zu reduzieren. Die Rekordanzahl von 388 Einreichungen beim VCÖ-Mobilitätspreis 2019 zeigt, dass bereits viele Akteurinnen und Akteure daran arbeiten, die klimaverträgliche Mobilitätswende im Verkehr voranzubringen.

Die weiteren ausgezeichneten Projekte: Das Radhauptnetz der Stadt Salzburg mit dem der Radverkehrsanteil bis zum Jahr 2025 auf 24 Prozent steigen soll. Österreichs erstes vollelektrisches Müllfahrzeug, das in Wien von der MA48 eingesetzt wird. Das Gleisdorfer Speditionsunternehmen Herbert Temmel für die Umrüstung alter Diesel-Lkw zu Elektro-Lkw. Das Sharing-Projekt floMOBIL der Stadtwerke Wörgl, das 56 E-Fahrzeuge in bereits 15 Tiroler Gemeinden umfasst, gewinnt die von Kapsch unterstützte Kategorie "Sharing".

Die Tram/Regionalbahn in Innsbruck gewinnt die Kategorie "Öffentlicher Verkehr". Die von Siemens unterstützte Kategorie „Digitalisierung“ hat zwei Gewinner: Das AIT für eine umfassende und innovative Ticketing-App und das Designstudio Wideshot Design, das mit Virtual-Reality Technologie geplante Veränderungen in der Straßengestaltung, wie beispielsweise autofreie Plätze, für Bürgerinnen und Bürger erlebbar macht.

Die von der Österreichischen Hagelversicherung unterstützte Kategorie „Raumordnung“ geht an die Radnetzstudie für den steirischen Kernballungsraum, die von Bike Citizens in Kooperation mit TU Graz und Land Steiermark umgesetzt wurde. Die HyCentA Research GmbH aus Graz wurde für die Forschung am Einsatz von Wasserstoff im Schienenverkehr ausgezeichnet.

Der Sieg in der Kategorie „Internationale Projekte“ geht nach Helsinki für die App Whim. Mit Whim können alle öffentlich verfügbaren Mobilitätsangebote einer Region oder Stadt als Mobilitätspaket abonniert werden.

Jürgen Schneider, Sektionschef im BMNT, betonte die zentrale Rolle der Mobilitätswende für das Erreichen der Klimaziele und gratulierte allen Gewinnerinnen und Gewinnern. „Der VCÖ holt mit seinem Mobilitätspreis zukunftsweisende Projekte vor den Vorhang, die uns als Ministerium dazu anregen, neue Lösungen für drängende Zukunftsfragen zu finden“, schließt sich Sabine Kühschelm, Leiterin der Gruppe Infrastrukturverfahren und Verkehrssicherheit im BMVIT, den Gratulationen an. „Wir als ÖBB entwickeln den Öffentlichen Verkehr ständig weiter und unterstützen zukunftsweisende Initiativen, die vor allem der Umwelt und den Fahrgästen zugute kommen“, so Michaela Huber, Vorständin der ÖBB-Personenverkehr AG.

„Wir sind die letzte Generation, die den Klimawandel bremsen kann. Die nächsten Jahre sind für die Bewältigung der Klimakrise entscheidend", appelliert VCÖ-Geschäftsführer Nowak rasch verstärkte Klimaschutz-Maßnahmen umzusetzen.

Nähere Informationen zu den ausgezeichneten Projekten: https://www.vcoe.at/mobilitaetspreis

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