Arrival Center Schönbrunn

Betriebsbeginn Arrival Center Schönbrunn 19.09.2019

Wien (OTS) - Mit 19. September 2019 startet der Betriebsbeginn des Arrival Center Schönbrunn.

Die Finalisierung des Bauteils 1 des Arrival Center Schönbrunn umfasst das Group Center Gebäude, den Bus-Stellplatz (48 Stellplätze) sowie die Pflanzung der mehr als 300 Bäume und Grünflächen.

Der Bauteil 2, welcher die Erstellung des PKW-Stellplatzes (230 Stellplätze), die Integration der Photovoltaik-Anlage und die zur Verfügung-Stellung von Elektro-Ladestationen umfasst, wird mit Mitte 2020 finalisiert sein.

Das neue Arrival Center Schönbrunn wird zukünftig allen internationalen und nationalen Gästen, vor allem auch den WienerInnen einen verbesserten und schöneren Zugang zum UNESCO Weltkultur-Erbe Schönbrunn ermöglichen, auf allen Anreise-Wegen. Zuletzt wurden mehr als 300 Bäume gepflanzt, sodass das Arrival Center Schönbrunn rund 49% Grünfläche aufweist. Am PKW-Stellplatz wird eine Photovoltaik-Anlage integriert, welche auch Sonnen- und Wetterschutz für den ruhenden Verkehr als Nebeneffekt erzielt. Ergänzt wird dies mit Ladestationen für Elektro-Fahrzeuge.

Wesentlicher Bestandteil der Umgestaltung ist eine neue, verbesserte Verkehrsplanung. Durch den neuen Bus-Stellplatz entfällt der Bus-Parkstreifen vor dem Schloss und gibt somit den Blick auf die Schlossanlage frei. Dies bringt Ordnung in die Vorfahrtssituation und wirkt sich in Folge positiv auf den Verkehrsfluss aus.

Das Arrival Center Schönbrunn ermöglicht den BesucherInnen ein „Ankommen“ in Schönbrunn. Das neue Group Center Gebäude umfasst barrierefreie sanitäre Anlagen, Gepäck-Aufbewahrungsfächer, einen Shop mit Erfrischungen sowie eine Gruppenkassa und bildet somit auch ein wesentliches Element im Sinne eines verantwortungsvollen BesucherInnen-Strom-Managements.

AUSGANGSLAGE

Das Schloß Schönbrunn stellt eines der bedeutendsten Kulturgüter Österreichs und seit den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Wiens dar. Schon bald nach dem Ende der Monarchie entdeckte die Wiener Bevölkerung die Parkanlagen des Schlosses als Naherholungsgebiet. Schließlich wurde auch das Schloss, das jährlich circa 2,9 Millionen Gäste (2018) besuchen, für das nationale wie internationale Publikum geöffnet. Der Park und alle anderen Einrichtungen in Schönbrunn ziehen weitere circa 6 Millionen Menschen im Jahr an. Somit frequentieren rund 9 Millionen BesucherInnen jährlich die Attraktionen der beeindruckenden Schlossanlage in Schönbrunn. Im Dezember 1996 wurde Schloß Schönbrunn anlässlich der 20. Sitzung des World Heritage Committees in das 1972 begründete Verzeichnis des Welterbes der UNESCO aufgenommen. Die Eintragung in dieser Liste bestätigt weltweit die Bedeutung des Schlosses und der gesamten Gartenanlage als barockes Gesamtkunstwerk.

Als UNESCO-Weltkulturerbe und Haupttouristenattraktion Österreichs ist das Schloß Schönbrunn weltberühmt. Das Vorfeld und der Zugang zum Schloss werden nun harmonisiert, das neugestaltete Vorfeld von Schloß Schönbrunn wird ästhetisch in das historische Ambiente eingebunden und bietet einen attraktiveren Zugang zum Schloss. Da von einem steigenden BesucherInnen-Interesse auszugehen ist, ist es auch erforderlich im Sinne der BesucherInnen-Strom-Lenkung vorausschauend Prozesse zu optimieren. Somit runden eine bessere Verkehrsanbindung sowie Bus- und PKW-Stellplätze den Gesamtplan ab und bilden das neue Arrival Center Schönbrunn.

Mit dem Arrival Center Schönbrunn wird ein Szenario geschaffen, dass allen BesucherInnen einen neuen und angenehmeren Zugang zum Schloss ermöglicht, ob die Gäste nun über öffentliche Verkehrsmittel, mittels Bus, PKW, Rad oder zu Fuß Schönbrunn erreichen möchten.

PLANUNG UND UMSETZUNG

Im Zuge der Planung gab es mehrere potentielle Umsetzungsvarianten, die genau geprüft wurden, und im Dialog mit den Anspruchsgruppen wurde die ausgewogenste Variante nun als Arrival Center Schönbrunn realisiert.

Erweitert wurde das Bauvorhaben dahingehend, dass noch stärker auf die Attraktivierung des Vorfelds und Schlosszugangs – beispielsweise Begrünung mit rund 300 Bäumen und Grünflächen – sowie Verkehrsentlastung & Nachhaltigkeit – beispielsweise kein Bus-Parkstreifen mehr vor dem Schloss direkt, Photovoltaik-Anlage, E-Mobilität, Schönbrunner-City-Bike-Station, etc. – eingegangen wurde.

Die Projektkosten in dieser Variante belaufen sich laut aktueller Schätzung auf circa 14,8 Millionen Euro und werden von der SKB getragen. Die Fertigstellung des Bauteils 1 (Group Center Gebäude, 48 Bus-Stellplätze, Begrünung) ist mit 19. September 2019 (Betriebsbeginn) finalisiert und für die Fertigstellung des Bauteils 2 (230 PKW-Stellplätze, Photovoltaik-Anlage, Elektro-Ladestationen, Begrünung) ist mit Mitte 2020 zu rechnen.

DETAILPLANUNG

1. VERBESSERTER ZUGANG ZUM UNESCO WELTKULTUR ERBE

Der Zugang zum Schloss wird verbessert. Im Rahmen der Umgestaltung des Vorfelds wird entlang des Wientals ein neuer Gehweg sowohl von der U-Bahnstation als auch vom Stellplatz zum Haupteingang des Schloß Schönbrunns angelegt. Grünflächen und rund 300 Baumbepflanzungen runden das Gesamtbild für BesucherInnen von Schönbrunn und BewohnerInnen des Bezirks ab. Dadurch erhalten alle einen deutlich attraktiveren ersten Eindruck des Schloss-Zugangs als bisher.

2. VERKEHRSENTLASTUNG & NACHHALTIGKEIT

Das Stellplatzangebot und die Erreichbarkeit werden erweitert. Wesentlicher Bestandteil der Umgestaltung ist eine neue, verbesserte Verkehrsplanung. Durch den neuen Bus-Stellplatz (48 Bus-Stellplätze) entfällt der Bus-Parkstreifen vor dem Schloss und gibt somit den Blick auf die Straßen-seitige Fassade der Schlossanlage frei. Weiteres bringt es Ordnung in die Vorfahrtssituation und wirkt sich damit auch positiv auf den Verkehrsfluss auf der Schönbrunner Schloßstraße aus. Im Zuge dessen war es auch erforderlich, eine größere Einfahrtsspur sowie eine eigene Ampel-Anlage bei der Ausfahrt mitzuplanen.

Am PKW-Stellplatz wird eine Photovoltaik-Anlage integriert. Diese ist als gesonderter Bereich im nordwestlichen Teil des PKW-Stellplatzes vorgesehen und als „carportähnliche“ Konstruktion angelegt. Mit leicht transparenten Photovoltaikzellen wird in den dafür vorgesehenen Bereichen auch Sonnen- und Wetterschutz für den ruhenden Verkehr als Nebeneffekt erzielt.

Zusätzlich wird es Lade-Stationen für Elektro-Fahrzeuge am Stellplatz sowie eine Schönbrunner City-Bike Station im Bereich des Schlossareal-Haupteingangs geben, ebenfalls Rad-Abstellmöglichkeiten bei den Schlossareal-Nebeneingängen. Für die Gäste die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Schönbrunn kommen, gibt es bereits die Möglichkeit mit der Vienna City Card vergünstigten Eintritt auf ausgewählte Tickets zu erhalten.

3. KOMFORTABILITÄT DER GÄSTE

Die Komfortabilität und Zufriedenheit unserer BesucherInnen ist uns wichtig. Das Arrival Center Schönbrunn bietet den BesucherInnen ein „Ankommen“. Integriert in das neue Zuwegungskonzept ist ein ebenerdiges, unterkellertes Arrival Center Gebäude (Group Center Schönbrunn). Vorhanden sind barrierefreie und moderne sanitäre Anlagen, ein Abstellraum für Gepäck, ein Shop mit Lager und Backoffice-Bereich sowie eine Gruppenkassa, ebenso eine überdachte Busausstiegsstelle.

Die erforderlichen Baulichkeiten werden landschaftlich und grünraumbestimmt zu einer Einheit mit der Gesamtanlage. Das funktionell erforderliche Gebäude wird zum neuen Wegesystem großzügig geöffnet, und dieses durch einen vor dem Infopoint liegenden Bereich erweitert und mit großen Glasflächen visuell attraktiviert, somit die Grenze zwischen Außen und Innen verwischt. Mit einem Glasvordach wird im Freiraum schützende Atmosphäre geschaffen.

Mit einem Paravent aus Corten-Stahl, der sich im belebten Wartebereich als Aluminiumblech wiederfindet, wird der kleine Gebäudekomplex nach Süden gekurvt ummantelt und mit dem Busterminal zusammengeführt. Die gerundete Form fügt sich in den Parkbestand sanft ein, das „rostende“ Material vermittelt eine natürliche “eingewachsene“ Schale im grünen Umfeld.

Im Bereich des Bus-Terminals löst sich dieser Paravent auf, wird durchgängig und grün durchwachsen. Hier teilt die zurückgesetzte “Wandfläche“ die Durchwegungs- von der Wartezone. Die Gesamtkonstruktion greift über beide Teile und bildet einerseits ein geschlossenes Spalier, eine natürliche Vorbereitung auf die Anlagen im Schlossgarten, und andererseits ein wetterschützendes schattenspendendes Vordach. Breite Durchgänge ermöglichen Transparenz und Durchlässigkeit. An den Konstruktionsteilen sind Sitzbänke angebaut.

4. BESUCHERINNEN-STROM-MANAGEMENT

BesucherInnen-Strom-Lenkung als Chance und Möglichkeit. Da von einem steigenden BesucherInnen-Interesse auszugehen ist, ist es auch erforderlich vorausschauend Prozesse zu optimieren. Durch eine neu gestaltete Gruppenkassa (Group Center Schönbrunn) im Arrival Center Schönbrunn wird das Visitor Center Schönbrunn (Kassenbereich beim Schlossareal-Haupteingang) entlastet und bildet somit einen wesentlichen Punkt im Bereich der BesucherInnen-Strom-Lenkung.

FACTBOX

Eckdaten

  • BesucherInnen Gesamtareal: circa 9 Millionen Gäste pro Jahr
  • Gesamtfläche Arrival Center Schönbrunn: circa 33.000 m²
  • Group Center Schönbrunn: circa 280 m²
  • Bus-Stellplätze: 48
  • PKW-Stellplätze: 230
  • Photovoltaik-Anlage: circa 1.200 m²
  • E-Ladestationen: circa 10, Erweiterung bei Bedarf
  • Schönbrunner City-Bike Station
  • Grünraumbepflanzung: erfolgt fortlaufend, circa 300 Baumbepflanzungen (Kastanie, Mehlbeere, Spitzahorn, Säulenplatane, Winterlinde, Säulenfeldahorn, Kaiserlinde, Roteiche, Esche, etc.)
  • Grünfläche gesamt: ca. 49% des Areals
  • Beleuchtung: 67 Mastleuchten mit 9 Meter (37 Bus-Stellplatz / 30 PKW-Stellplatz) und 21 Mastleuchten mit 4 Meter (19 Bus-Stellplatz / 2 PKW-Stellplatz) sowie 18 Pollerleuchten Einfahrt Busstreifen und 18 Strahler am Busterminal
  • Gesamtkosten: 14,8 Millionen Euro finanziert durch die SKB
  • Fertigstellung Bauteil 1 (Group Center Gebäude, 48 Bus-Stellplätze, Begrünung) und Betriebsbeginn 19.09.2019
  • Fertigstellung Bauteils 2 (230 PKW-Stellplätze, Photovoltaik-Anlage, Elektro-Ladestationen, Begrünung) Mitte 2020
  • Während der Bus-Stellplatz Bauzeit bleibt der bereits bestehende APCOA Parkplatz in Betrieb und während der PKW-Stellplatz Bauzeit kann der Bus-Stellplatz auch für PKWs benutzt werden. Außerdem besteht in der kurzen Übergangsphase – bis der PKW-Stellplatz Mitte 2020 finalisiert ist – die Möglichkeit, dass bei Bedarf die PKWs auch in der Kurzparkzone Schloss-seitig parken dürfen.

Planung

  • Ziviltechnik-Ingenieurbüro FCP – Fritsch, Chiari & Partner ZT GmbH: Ing. Gerhard Nestler: Stellplatz- und Verkehrsplanung
  • Architekturbüro Dipl-Ing. Arch. Gert M. Mayr-Keber: Architekt des Gebäudes und des Busterminals
  • Atelier Auböck und Karasz: Landschafts- und Gartenplanung: János Kárász
  • MA 46 – Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten: Ing. Martin Schipany, Technischer Oberamtsrat, Dienststellenleiter-Stv.

ZITATBOX

Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort Mag.a Elisabeth Udolf-Strobel:

„Ich bin nicht erst seit meiner Ministertätigkeit, sondern bereits als zuständige Sektionschefin eng mit dem Schloß Schönbrunn verbunden und daher freut mich die Eröffnung des Arrival Center Schönbrunn ganz besonders. Das UNESCO-Weltkulturerbe ist eine der Haupttouristenattraktionen Österreichs und wichtiger kultureller und wirtschaftlicher Faktor für Stadt und Bund. Wir freuen uns über die seit Jahren konsequent steigenden BesucherInnen-Zahlen, gleichzeitig ist dieser BesucherInnen-Strom auch eine Herausforderung für die Organisation und die historische Substanz. Mit dem neuen Arrival Center Schönbrunn und dem damit verbundenen BesucherInnen-Strom-Management ist hier eine noch bessere Steuerung möglich. Damit schaffen wir eine zeitgemäße Struktur und ermöglichen einen noch angenehmeren Ablauf für unsere Gäste aus der ganzen Welt.“

Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.H: Geschäftsführer Mag. Klaus Panholzer:

„Die Umsetzung des Projekts Arrival Center Schönbrunn war nur durch die ausgezeichnete Zusammenarbeit aller Beteiligten und vor allem durch den konstruktiven Dialog mit den jeweiligen Anspruchsgruppen möglich. Das neue Arrival Center Schönbrunn wird zukünftig allen internationalen und nationalen Gästen, vor allem auch den Wienerinnen und Wienern einen verbesserten und schöneren Zugang zum Unesco Weltkultur-Erbe Schönbrunn ermöglichen, ob die Gäste nun über öffentliche Verkehrsmittel, mittels Bus, PKW, Rad oder zu Fuß Schönbrunn erreichen möchten.

Auch in unserer Verantwortung als Tourismusdestination Nr. 1 und wichtiges Naherholungsgebiet bildet das Arrival Center Schönbrunn ein wesentliches Element im Sinne eines verantwortungsvollen BesucherInnen-Strom-Managements."

Ziviltechnik-Ingenieurbüro FCP - Fritsch, Chiari & Partner ZT GmbH: Ing. Gerhard Nestler: Stellplatz- und Verkehrsplanung

„Wir als Planer freuen uns, dass wir bei diesem wichtigen Projekt dabei sein bzw. unsere Erfahrung einbringen konnten. Dieser "grüne" Parkplatz (ca. 49% unbefestigte Fläche und 304 neue Baumpflanzungen) sollte eine dem Ort des UNESCO-Weltkulturerbe entsprechende Qualität bekommen und einen ersten wichtigen Bestandteil des Wiener Buskonzeptes darstellen.

Für das Gelingen dieses Bauvorhabens haben viele Mitwirkende ihren Einsatz und ihr Können einfließen lassen. Vor allem ist dem Bauherrn – der Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. – für seine Ausdauer und seine durchgehende Bereitschaft das Projekt Arrival Center Schönbrunn mit größter Qualität umsetzen zu können, zu danken. Ein würdiger Platz für alle Besucherinnen und Besucher des Schlosses!“

Stadt Wien - MA 46 – Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten: Ing. Martin Schipany, Technischer Oberamtsrat, Dienststellenleiter-Stv.

„Für die Stadt Wien war eine Verbesserung der Situation vor Schönbrunn für die Reisebusse und vor allem deren Gäste seit langem besonders wichtig. Mit der Neugestaltung sollte das Vorfahren der Busse zum Ein- und Aussteigen der Passagiere nicht mehr vor dem Seitentrakt erfolgen, sondern neu geordnet werden. Die Schaffung ausreichender Parkmöglichkeiten für Busse und PKWs war im Gesamtkonzept ebenso enthalten wie attraktive Zugänge für die Fußgängerinnen und Fußgänger. Daher hat die Stadt Wien die Planungen der Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. von Beginn an unterstützt. Mit der Umsetzung wird ein Vorzeigeprojekt für die Neugestaltung einer hochfrequentierten Vorfahrtssituation im sensiblen Umfeld des UNESCO-Weltkulturerbes Schönbrunn realisiert.“

Architekturbüro Dipl-Ing. Arch. Gert M. Mayr-Keber: Architekt des Gebäudes und des Busterminals

„Die erforderlichen Baulichkeiten des Arrival Center Schönbrunn werden landschaftlich und grünraumbestimmt zu einer Einheit mit der Gesamtanlage. Mit einem Paravent aus Corten-Stahl, der sich im Wartebereich als Aluminiumblech wiederfindet, wird der Gebäudekomplex des Group Center nach Süden gekurvt ummantelt und mit dem Busterminal zusammengeführt. Im Bereich des Bus-Terminals löst sich dieser Paravent auf, wird durchgängig und grün durchwachsen. Motivisch wird mit der lasergeschnittenen Blätterstruktur in dieser Metallhaut auch auf die Stoffmuster des Arbeitszimmers von Kaiser Franz Joseph I Bezug genommen und dadurch abstrakt auf das Schlossinterieur eingegangen. Die Gesamtkonstruktion des Busterminals bildet einerseits ein geschlossenes Spalier, eine natürliche Vorbereitung auf die Anlagen im Schlossgarten, und andererseits ein wetterschützendes schattenspendendes Vordach. Breite Durchgänge ermöglichen Transparenz und Durchlässigkeit. An den Konstruktionsteilen sind Sitzbänke angebaut.

Mit dem Group Center Gebäude und dem Busterminal wird in enger Zusammenarbeit mit den Grünraumplanenden ein Wegszenario geschaffen, das nicht nur für Bus- und PKW-Ankommende, sondern auch U-Bahngästen sowie Fußgängerinnen und Fußgängern einen neuen und angenehmeren Zugang zum Schloss ermöglicht.“

Atelier Auböck und Karasz: János Kárász: Landschafts- und Gartenplanung

„Das Arrival Center Schönbrunn ist in einen lockeren Hain eingebettet. Die Parkplätze fügen sich in dieses Konzept ein und sind dichter als üblich von linear gesetzten Baumgruppen durchzogen. Die FußgängerInnen-Wege führen entlang unregelmäßig gesetzter Bäume, die jene botanische Vielfalt spiegeln, welche die Gäste im Schlosspark erwarten. Die Bodenbeläge für die Gehwege sind die gleichen wie bei der vor einigen Jahren entstandenen Promenade entlang der Schönbrunner Schloßstraße, womit sich die Neugestaltung in das bestehende Ensemble fügt.

Für die Ausleuchtung des Areals wurde durchgehend der gleiche Leuchtentypus gewählt, der in unterschiedlicher Höhe sowohl bei den Parkplätzen als auch den Gehwegen Verwendung findet und zu einer atmosphärischen Aufwertung der Parkplatzbereiche beiträgt.“

WienTourismus: Geschäftsführer Norbert Kettner

„Schönbrunn zählt zu den Hauptattraktionen nicht nur Wiens, sondern der gesamten Republik. Das neue Arrival Center Schönbrunn zahlt in das Premiumversprechen der Stadt ein: Services werden optimiert, die Ankunftssituation für die Besucherinnen und Besucher verbessert und die Belastung für Anrainerinnen und Anrainer minimiert, was in Summe Wiens Bekenntnis zu qualitätsvollem Tourismuswachstum widerspiegelt: Smartes Management, Wertschöpfung und Erhalt eines kulturellen Flaggschiffes stehen auf gleicher Ebene mit einem erstklassigen Gästeerlebnis – ganz im Sinne von Wiens Visitor Economy Strategie 2025, die wir im heurigen Oktober präsentieren werden.“

Blaguss Reisen GmbH: Geschäftsführer Mag. (FH) Paul Blaguss

„Schloß Schönbrunn ist es hervorragend gelungen, sowohl für Besucherinnen und Besucher als auch touristische Partnerinnen und Partner gleichermaßen, eine wunderbare und strukturierte Welcome-Atmosphäre zu schaffen. Das positive und durchdachte Nutzungskonzept wird definitiv bestens angenommen werden!"

Ausgewähltes Bildmaterial und Detailinformationen finden Sie unter: https://kommunikation.schoenbrunn.at/index.php/s/ZpBpYA1qYu5meLf

Die Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. (SKB) verwaltet mit Schloß Schönbrunn, dem Hofmobiliendepot ∙ Möbel Museum Wien, dem Sisi Museum, den Kaiserappartements und der Silberkammer in der Wiener Hofburg sowie Schloss Hof und Schloss Niederweiden die wichtigsten Attraktionen des imperialen Erbes Österreichs. Die SKB ist mit der Erhaltung und Revitalisierung der anvertrauten Kulturgüter betraut. Die dafür notwendigen Mittel werden zur Gänze aus von der SKB selbst erwirtschafteten Erlösen aufgebracht.

Nähere Informationen und Bildmaterial unter www.schoenbrunn.at | www.schlosshof.at | www.hofburg-wien.at | www.hofmobiliendepot.at | www.kaiserkinder.at | www.schoenbrunnmeetings.com

Rückfragen & Kontakt:

Mag.a Petra Reiner
Stabstelle Unternehmenskommunikation & Pressesprecherin
Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H.
Tel.: +43 1 811 13 461
Mobil: +43 664 889 65 410
E-Mail: reiner@schoenbrunn.at

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