Gilead und Elton John AIDS Foundation starten mit RADIAN eine neue Initiative in Osteuropa und Zentralasien

Wien (OTS) - Gilead Sciences und die Elton John AIDS Foundation gaben vor wenigen Tagen in London den Start einer neuen Initiative bekannt: Unter dem Namen RADIAN beginnen die beiden Partner ein schlagkräftiges Programm für Osteuropa und Zentralasien, in das allein Gilead 25 Mio. USD investiert.

Laut UNAIDS nimmt die Zahl der HIV-Infektionen sowie Todesfälle durch AIDS-bezogene Erkrankungen zwar weltweit ab. Doch in der Region Osteuropa/Zentralasien (EECA) ist HIV auf dem Vormarsch, und die Sterberate stieg in den letzten 20 Jahren um besorgniserregende 300 % an. Aktuell leben hier über eine Million HIV-Infizierte.

„Jeden Tag infizieren sich mehr als 400 Menschen in den EECA-Ländern mit HIV und 100 Menschen sterben an den Folgen von AIDS“, betont Sir Elton John, Gründer der Elton John AIDS Foundation. Deshalb müssen nachhaltig wirksame Maßnahmen aufgesetzt werden, um der Entwicklung Herr zu werden, sind sich die Initiatoren von RADIAN einig.

Konkret besteht die RADIAN-Initiative aus zwei Elementen – dem RADIAN-Programm „Model Cities“ (also Modellstädte) sowie dem RADIAN-Fonds „Unmet Need“. So soll es gelingen, Ressourcen ganz gezielt an Gemeinden mit besonders hohem Bedarf zu bringen und dort Kapazitäten für lebensrettende Hilfe aufzubauen. RADIAN wird dabei mit lokalen Organisationen zusammenarbeiten, Best Practices austauschen und die bereits vorhandenen Erfahrungen der Projektpartner einbringen.

Als erste Modellstadt wurde Almaty in Kasachstan ausgewählt, wo etwa 7.400 Menschen mit HIV leben. Das entspricht etwa dem Doppelten des ohnehin schon hohen durchschnittlichen Anteils an Infizierten in Kasachstan.

„Wir nehmen damit unsere Verantwortung im Sinne des 360-Grad-Ansatzes wahr“, erklärt DI Dr. Clemens Schödl, General Manager von Gilead Sciences in Österreich. „Wir engagieren uns seit Jahren sowohl international wie auch in Österreich. So waren wir über Jahre hinweg Hauptsponsor des Life Balls und haben ebenfalls hierzulande die Kampagne #testtogether gemeinsam mit den AIDS-Hilfen Österreichs gestartet, um die Hemmschwelle vor einem HIV-Test zu senken.“ Mit der RADIAN-Initiative legt Gilead nun einen Fokus auf eine Region, wo die am stärksten gefährdetsten Menschen leben und die Unterstützung am dringendsten gebraucht wird.

Weitreichende Programme in einkommensschwachen Ländern

Gilead war 2011 das erste pharmazeutische Unternehmen, das eine Vereinbarung mit dem Medicines Patent Pool geschlossen hat – einer UNO-Initiative, die die Lizenzierung von Arzneimittel-Patenten für die Verwendung in einkommensschwachen Ländern fördert. Viele innovative HIV-Arzneimittel macht Gilead so unmittelbar nach Marktzulassung in einkommensschwachen Ländern zu dort leistbaren Preisen verfügbar. Auch in den US-Südstaaten, einer von HIV/AIDS besonders betroffenen Region, ist Gilead mit seiner auf 10 Jahre und 100 Millionen USD ausgelegten COMPASS Initiative stark engagiert, um die Epidemie einzudämmen.

Im Jahr 2018 spendete Gilead darüber hinaus etwa 400 Mio. USD an Organisationen, welche das gemeinsame Ziel verfolgen, das Leben von Menschen mit HIV zu verbessern. Gilead ist damit gemäß dem PHILANTHROPIC SUPPORT TO ADDRESS HIV/AIDS REPORT nach der Bill & Melinda Gates Foundation der zweitgrößte philanthropische Unterstützer im Bereich HIV und der größte im Bereich von Wirtschaftsunternehmen („Corporate Philantropic“).

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