Korosec: Pensionserhöhung stärkt soziale Absicherung im Alter

Insbesondere die doppelte Inflationsabgeltung von 3,6 Prozent bis zur Steuergrenze von 1.111 Euro brutto unterstützt Menschen, denen die starke Teuerung der Alltagsgüter am meisten zu schaffen macht
Ingrid Korosec, Präsidentin des Österreichischen Seniorenbundes

Wien (OTS) - „Das für die Seniorinnen und Senioren ausgezeichnete Verhandlungsergebnis des Pensionsgipfels ist heute im Budgetausschuss beschlossen worden und wird kommende Woche im Plenum behandelt. Damit haben wir eine spürbare Erhöhung der kleinen und mittleren Pensionen erreicht“, freut sich Seniorenbund-Präsidentin Ingrid Korosec. Die ältere Generation habe sich nach Jahrzehnten harter Arbeit eine finanzielle Absicherung in der Pension verdient, so Korosec. In den vergangenen Jahren wurden die Pensionen jedoch oft nicht einmal um die gesetzliche Inflationsabgeltung angehoben. Dieser wirtschaftlichen Schwächung der Seniorinnen und Senioren wird jetzt gegengesteuert. „Insbesondere die doppelte Inflationsabgeltung von 3,6 Prozent bis zur Steuergrenze von 1.111 Euro brutto unterstützt Menschen, denen die starke Teuerung der Alltagsgüter am meisten zu schaffen macht“, betont die Seniorenbund-Präsidentin und rechnet zwei Beispiele vor.

  • Eine Pensionistin mit einer Pension in Höhe von EUR 857,- (brutto) erhält 3,6% mehr Pension, das sind EUR 29,28 netto pro Monat und EUR 409,92 netto im Jahr.
  • Ein Pensionist mit einer Pension von EUR 1.000,- (brutto) erhält 3,6% mehr Pension, das sind EUR 34,16 netto pro Monat und EUR 478,24 netto im Jahr.

Pensionserhöhung als Mittel gegen Altersarmut

Die Pensionserhöhung ist für Korosec daher auch klar ein Mittel zur Armutsbekämpfung „Die Medianpension in Österreich beträgt 1005 Euro brutto. Das bedeutet, die Hälfte aller Pensionen liegen unter diesem Wert. Außerdem sind jede vierte Pensionistin und jeder sechste Pensionist armutsgefährdet“, erinnert Korosec. „Wir helfen damit vor allem jenen, die trotz Jahrzehnten harter Arbeit kaum von ihrer Pension leben können.“

Die Anpassung für Pensionen zwischen 1.112 und 2.500 Euro wird schrittweise von 3,6 Prozent auf 1,8 Prozent gesenkt. Ingrid Korosec freut sich auch, dass alle Pensionen bis zur ASVG-Höchstbeitragsgrundlage von 5220 Euro brutto zumindest die gesetzliche Inflationsabgeltung erhalten. „Das war in den vergangenen Jahren alles andere als eine Selbstverständlichkeit, Bezieher höherer Pensionen gingen oft leer aus“, erinnert Korosec erneut. Höhere Pensionen werden um einen Fixbetrag von 94 Euro angehoben.

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