Die Bildungspolitik schrammt an den Erfordernissen des Schulalltages vorbei

Teamteaching in Volksschulklassen und mehr Supportpersonal bleiben zentrale Forderungen aller Lehrer/innen.

Wien (OTS) - FSG und SLÖ unterstützen den heute im Ö1-Frühjournal getätigten Ruf von Paul Kimberger nach mehr Supportpersonal und doppelten Lehrer/innen-Einsatz in Volksschulklassen. "Bereits 2012 musste sich der österreichische Nationalrat aufgrund unserer Unterschriftenaktion "Vorrang für die Volksschule" mit dieser Materie beschäftigen. Eine positive Umsetzung unserer Forderungen ist immer am von der ÖVP geführten Finanzministerium gescheitert", klagt Thomas Bulant, Bundesvorsitzender des SLÖ, Gewerkschafter und Pflichtschullehrer. "Von mehr Sozialarbeitern in der Schule können wir nur träumen. In der Realität wurden durch die Streichung des Integrationstopfes die Sozialarbeiter heuer sogar weniger. Und mit der Forderung nach zusätzlich 5000 Lehrer/innen ist zuletzt Unterrichtsministerin Sonja Hammerschmid im September 2017 auch an den ÖVP-Landesbildungsreferenten gescheitert. Verärgert muss ich fest halten, dass die österreichische Bildungspolitik an den Erfordernissen des Schulalltag vorbei schrammt. Die Kontrolle von Bekleidungsvorschriften und verwirrende OECD-Statistiken zur Lehrerarbeitszeit bestimmen derzeit mehr die öffentliche Diskussion als die Sorgen um ein faires und pädagogisch sinnvolles Schulsystem."

Rückfragen & Kontakt:

MMag. Dr. Thomas Bulant
SLÖ-Bundesvorsitzender
FSG-Bundesvorsitzender in der Gewerkschaft der Pflichtschullehrer/innen
1010 Wien
Mail: thomas.bulant@apsfsg.at
Mobil: +43 699 19413999

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