Josef Taucher (SPÖ): Neos als neue Atomlobbyisten enttarnt

Pinke stimmen in Wiener Ausschusssitzung gegen atomkraftfreies Europa!

Wien (OTS/SPW-K) - „Das verschlägt einem den Atem. Während alle im Wiener Gemeinderat vertretenen Parteien in der gestrigen Wirtschaftsausschusssitzung geschlossen einem Antrag gegen ein atomkraftfreies Europa zustimmten, sind Neos dagegen“, so der Wiener SPÖ-Klubvorsitzende Josef Taucher. „Neos zeigen dabei ihr wahres Gesicht. Es ist eindeutig, dass sie die wirtschaftlichen Interessen der reichen Atomlobby vor die Interessen für mehr Klimaschutz stellen."

Wer den Klimawandel nicht ernst nimmt, vertritt auch nicht die Anliegen der Menschen, ist Taucher überzeugt. „Wir haben nur eine Erde. Es ist an der Zeit, dass auch die Neoliberalen zur Erkenntnis gelangen, dass sie mit ihrer klimaschädlichen Politik einen Schaden an der gesamten Bevölkerung anrichten."

Der Klubvorsitzende bekräftigt, mit dem Antrag für eine kernenergiefreie Ausrichtung der europäischen Energieunion trägt Wien zu einer sicheren Umwelt bei. „Ihr Handeln bedeutet, wirtschaftliche Interessen vor den Klimaschutz und somit auch vor die Gesundheit der Menschen zu stellen. Auch die fadenscheinige Ausrede der Neos, ein solcher Beschluss würde die Einführung einer CO2-Steuer erschweren, ist fadenscheinig und nicht ernst zu nehmen. Während die SPÖ immerwährend für Klima- und Umweltschutz eintritt, sind Neos in ihren Ausreden immer unglaubwürdiger“, so Taucher.

Zwtl.: Auch FPÖ nimmt Klimaschutz nicht ernst: Stimmt gegen Budget für Klimaschutz und Entwicklungshilfe=

Die FPÖ stimmte bei der gestrigen Wirtschaftsausschusssitzung gegen finanzielle Förderung für Organisationen, die sich dem Klimaschutz und der Entwicklungshilfe widmen.

„In Zeiten, in denen der Amazonas brennt und uns die Folgen des Klimawandels täglich vor Augen geführt werden, ist ein solcher Beschluss absolut unverantwortlich“, so Josef Taucher. Das Klimabudget wäre unter anderem dem „Roten Kreuz“, der „Diakonie“, der „Volkshilfe“ oder „Licht für die Welt“ zu Gute gekommen. „In diesen und vielen anderen Organisationen sehen wir Verbündete im Kampf gegen den Klimawandel. Die FPÖ stellt sich wie so oft quer und zeigt, dass ihr die Zukunft unseres Planeten und damit auch die unserer Kinder gleichgültig ist."

Die FPÖ meinte weiters, sie wolle nur ausgewählte Organisationen für Entwicklungshilfe subventionieren. „Wien muss als Millionenstadt Vorreiterin in Sachen Umwelt und Entwicklungshilfe sein. Deshalb müssen wir auch jede Gelegenheit nutzen, uns in Zusammenarbeit mit ebendiesen Partnern weiterzuentwickeln. Denn man darf nicht wählerisch sein, wenn es um unsere Zukunft geht“, so Taucher.

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