Aviso: ZiviltechnikerInnen und Land Kärnten präsentieren eGovernment-Neuerung

Als erstes Bundesland wird Kärnten digitale Behördenanträge von ZiviltechnikerInnen in seinen "Elektronischen Akt" (ELAK) übernehmen.

Sinnvolle Neuerungen im eGovernment minimieren Aufwände und erhöhen den Nutzen für alle Beteiligten. Mit dieser innovativen eGovernment-Anwendung wird ZiviltechnikerInnen das Tor zur unmittelbaren Anlieferung von Anträgen an den digitalen Verwaltungsakt des Landes Kärnten geöffnet. Wir werden weiter daran arbeiten, um auch in Zukunft Vorreiter bei der Digitalisierung weiterer technikaffiner Behördenverfahren sein
Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser
Die Entwicklung der zt:eGov-Anwendung ist gelungene Pionierarbeit, die nur durch eine sehr engagierte wechselseitige Zusammenarbeit möglich geworden ist. Für uns als Vertreter der ZiviltechnikerInnen gibt es nun eine Grundlage und eine Referenz, um weiter mit Behörden in ganz Österreich über eine direkte digitale Anlieferung zu sprechen
ZT-Bundeskammer-Präsident BR h.c. DI Rudolf Kolbe

Wien (OTS) - Eine neu entwickelte eGovernment-Anwendung ermöglicht es ZiviltechnikerInnen, Behördenverfahren digital zu beantragen und passgenaue Datenpakete direkt an den ‚Elektronischen Akt‘ (ELAK) der jeweiligen Behörde anzuliefern. Startpunkt sind Grundstücks- und Forstteilungsverfahren. Technikaffine Behördenverfahren können österreichweit effizient digitalisiert werden.

Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser und der Präsident der Bundeskammer der ZiviltechnikerInnen BauR h.c. DI Rudolf Kolbe werden diese e-Government-Neuerung mit ExpertInnen und wichtigen RepräsentantInnen öffentlich vorstellen. Interessierte sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

19. September 2019, Beginn 9 Uhr
ZT-Haus Kärnten der Kammer der ZiviltechnikerInnen Steiermark und Kärnten Bahnhofstraße 24, 9020 Klagenfurt

Gemeinsam mit eGovernment-ExpertInnen, insbesondere des Landes Kärnten, hat die Bundeskammer der ZiviltechnikerInnen eine innovative, sichere, effiziente und flexible eGov-Anwendung entwickelt. Sie erleichtert es Behörden in ganz Österreich, digital angelieferte Anträge von ZiviltechnikerInnen inklusive aller Antragsdaten in ihren jeweiligen Elektronischen Akt (ELAK) zu übernehmen. Beginnend mit Grundstücksteilungs- und Forstteilungsverfahren wird seitens der zt-Kammern eine schrittweise Digitalisierung aller geeigneten technikaffinen Behördenverfahren angestrebt. Auf Initiative von Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser wird Kärnten als erstes Bundesland diese neue zt:eGov-Anwendung landesweit bei den Grundstücksteilungs- und Forstteilungsverfahren einsetzen.

Sinnvolle Neuerungen im eGovernment minimieren Aufwände und erhöhen den Nutzen für alle Beteiligten. Mit dieser innovativen eGovernment-Anwendung wird ZiviltechnikerInnen das Tor zur unmittelbaren Anlieferung von Anträgen an den digitalen Verwaltungsakt des Landes Kärnten geöffnet. Wir werden weiter daran arbeiten, um auch in Zukunft Vorreiter bei der Digitalisierung weiterer technikaffiner Behördenverfahren sein, betont Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser.

Bundeskammer-Präsident BR h.c. DI Rudolf Kolbe: Die Entwicklung der zt:eGov-Anwendung ist gelungene Pionierarbeit, die nur durch eine sehr engagierte wechselseitige Zusammenarbeit möglich geworden ist. Für uns als Vertreter der ZiviltechnikerInnen gibt es nun eine Grundlage und eine Referenz, um weiter mit Behörden in ganz Österreich über eine direkte digitale Anlieferung zu sprechen“.

Hintergrund zu den eGovernment-Initiativen der zt-Kammern:

Österreichweit sind ZiviltechnikerInnen als technische Notare in unterschiedlichsten Verfahren PartnerInnen der Behörde. Während RechtsanwältInnen und NotarInnen mit dem Elektronischen Rechtsverkehr (ERV) ein Standardinstrument für ihren digitalen Datenaustausch mit ‚ihrer‘ Behörde haben, fehlt ein solcher elektronischer Behördenverkehr für ZiviltechnikerInnen. Grund ist, dass ungleich zum ERV ZiviltechnikerInnen digitalen Zugang bei möglichst allen föderalen Behördenebenen (Bund, Länder und Bezirke bzw. Magistrate, Städte und Gemeinden) benötigen. eGovernment ist in Österreich weitgehend föderal organisiert. Entsprechend komplex ist das Schaffen eines möglichst durchgängigen eGovernment-Zugangs. Die zt:eGov-Anwendung wurde im Rahmen des Projektes „Plandatenaustausch im Grundstücksverfahren - Kooperation mit der ZT-Kammer (PDG-ZT)“, das von der „Bund-Länder-Städte-Gemeinden“-Projektgruppe One-Stop-Government initiiert wurde, realisiert. Sie ist ein weiterer wichtiger Schritt, den die zt-Kammern im Sinne ihrer Mitglieder setzen.

ZiviltechnikerInnen und Land Kärnten präsentieren
eGovernment-Neuerung


Eine neu entwickelte eGovernment-Anwendung ermöglicht es
ZiviltechnikerInnen, Behördenverfahren digital zu beantragen und
passgenaue Datenpakete direkt an den ‚Elektronischen Akt‘ (ELAK) der
jeweiligen Behörde anzuliefern.

Datum: 19.9.2019, 09:00 - 13:00 Uhr

Ort:
zt:Haus Kärnten
Bahnhofstraße 24, 9020 Klagenfurt

Url: https://www.arching.at/aktuelles/veranstaltungen.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=780&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b0b878973e1ada032038e9bc79b31496

Rückfragen & Kontakt:

Bernhard L. Wieland
Bundeskammer der ZiviltechnikerInnen
T +43.1.505 58 07 55
bernhard.wieland@arching.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BDZ0001