AKS ad Gemeindebund: Spart nicht an der Gesundheit eurer Kinder!

Gemeindebund will Abschaffung der Schulärztinnen und -ärzte. Aktion kritischer Schüler_innen sieht darin versteckte Sparmaßnahme.

Wien (OTS) - Der Gemeindebund will Schulärztinnen- und Ärzte abschaffen und stattdessen einen Mutter-Kind-Pass bis 18 Jahre. Denn das momentane System würde laut Gemeindebund so nicht funktionieren: es mangelt an Zeit und Ausstattung. Momentan fallen nämlich 80 Untersuchungen pro Stunde an. Außerdem würde die Dokumentation von Gesundheitsdaten der Schülerinnen und Schüler rechtlich nicht möglich sein.

AKS Bundesvorsitzende Noomi Anyanwu ruft zur Vernunft auf: „Die politische Landschaft rund um Kinder- und Jugend ist erschreckend. An unserer Gesundheit darf nicht gespart werden! Vorgestern streichen sie von 128 auf 76 Schulsozialarbeiterinnen und –arbeiter auf 1,1 Millionen Schülerinnen und Schüler, heute wollen sie die Schulärztinnen- und -ärzte abschaffen. Was kann morgen passieren?“

Die AKS, die neben einer Ausfinanzierung des Bildungssystems auch für soziale Gerechtigkeit steht, sieht die aktuellen Entwicklungen äußert kritisch. Dass der Gemeindebund die Forderung nach Impfung für alle Kinder seitens des Gesundheitsministerium abwinkt, zeigt, laut Vorsitzender, dass ihnen die Gesundheit der Kinder nicht ehrlich am Herzen liegt.

„Die Gesundheitsförderung von jungen Menschen ist sehr wichtig, daher sollten Schulärztinnen- und -ärzte gefördert, anstatt gestrichen werden! Zudem sollten Schulen über ausreichend Schulpsychologinnen und –psychologen und Sozialarbeiterinnen und –arbeiter verfügen. Es kann einfach nicht sein, dass die Motivation der Eltern für Gesundheitsvorsorge über das Wohl eines Kindes entscheidet. Schule sollte für alle da sein, Gesundheit ist nun eben mal keine Privatsache“, meint AKS Bundesvorsitzende Noomi Anyanwu.

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Aktion kritischer Schüler_innen
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Pressesprecherin
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