IGGÖ ad Identitären-Aufmarsch: Anti-muslimischen Rassismus entschlossen bekämpfen

Gestriger Fackelzug durch Identitäre und eine führende FPÖ-Politikerin zeigt Dringlichkeit des Kampfes gegen anti-muslimischen Rassismus

Wien (OTS/IGGÖ) - "Nicht das Vereinsgesetz ist das Problem, sondern extremistisches Gedankengut, das gesamtgesellschaftlich bekämpft werden muss", so Präsident Vural zum gestrigen Fackelzug der rechtsextremen Identitären.

Eine direkte Verbindung zwischen dem gestrigen Aufmarsch und dem radikalen Gedankengut des Christchurch-Terroristen ist offensichtlich. So ist die Instrumentalisierung der 2. Wien-Belagerung im Jahr 1683 eine bekannte Strategie anti-muslimischer Rassisten, um gegen muslimische Menschen zu hetzen. Auch der Attentäter von Christchurch verzierte etwa seine Mordwaffe mit dem Schriftsatz "Vienna 1683".

"Daher muss dieses Gedankengut bekämpft und anti-muslimischer Rassismus nicht länger als Kavaliersdelikt gesehen werden. Hier ist die Erwartungshaltung österreichischer Musliminnen und Muslime eine klare", so Vural abschließend.

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